Pannenhilfe im Ausland
Was tun bei Unfällen auf Reisen?

Wenn Unfall oder Panne die schönsten Wochen des Jahres trüben, zahlt sich Vorbereitung aus. Dazu gehört natürlich auch, die richtigen Helfer im Urlaubsland alarmieren zu können.
Bild: Werk
- Roland Bunke
Rund 150.000-mal wird die Urlaubsfahrt deutscher Autotouristen in Europa unsanft unterbrochen oder gar gestoppt – Unfall. Die Zahl der reinen Pannen liegt noch viel höher, mehr als 600.000 Notrufe jährlich registrieren allein die 16 Auslands-Stützpunkte des ADAC. Wenn es trotz aller Vorsicht zu einem Crash kommt oder wenn der Wagen den Geist aufgibt, gelten überall die gleichen Regeln: Unfall- oder Pannenstelle absichern und eventuell Verletzten helfen. Polizei alarmieren, schon bei Verdacht auf Verletzungen auch die Rettung. Deren Nummer ist heute in allen 27 EU-Staaten die 112.
Verkehrsregeln: Das gilt auf Europas Straßen

Bild: ADAC / Werk
Garantiefall im Ausland

Bild: Werk
Das gehört ins Reisegepäck
Grüne Versicherungskarte Sie ist zwar in den Ländern der EU nicht mehr vorgeschrieben, als Ausweis der korrekten Autoversicherung aber hilfreich. Europäischer Unfallbericht Mit diesem Formular kann eine Unfallsituation von beiden Beteiligten festgehalten werden (unter versicherung-und-verkehr.de). Das Formular stellt keine Schuldanerkenntnis dar. Vollkaskoversicherung Sinnvoll, weil dann auch Schäden durch Vandalismus und Unfallflucht oder bei Unterversicherung des Unfallgegners gedeckt sind. Auslandsreisekrankenpolice Die übernimmt auch die – meist immensen – Kosten für einen medizinisch notwendigen Krankenrücktransport. Autoschutzbrief Der übernimmt etwa Kosten für Heimtransport oder Teileversand.
Service-Links
