Pariser Autosalon 2010: Saab 9-3-Facelift
9-3 macht sich schick

Ein neuer Saab 9-3? Den hätten wir gern gesehen. Stattdessen gibt es auf dem Autosalon in Paris ein neuerliches Facelift. Immerhin wird der Schwede sparsamer und moderner.
- Stephan Bähnisch
Saab braucht unter der Regie von Spyker vor allem neue Modelle. Und mit Ankündigungen halten die Schweden auch nicht hinterm Berg: Immerhin sollen ein Kleinwagen und ein SUV aus den roten Zahlen helfen. Aber was ist mit dem 9-3, der immerhin seit 2002 in seiner jetzigen Form gebaut wird und sein letztes großes Facelift 2007 hatte? Die Saab-Mittelklasse muss sich zum Modelljahr 2011 erneut mit einem Facelift begnügen! So bleibt der 9-5 der vorerst einzige echte neue Saab – schade. Immerhin ist der Kombi des großen Schweden bereits in der Pipeline. So hat sich Saab für den 9-3 vor allem auf sparsame Motoren konzentriert. Der 1,9-Liter-TTiD-Diesel soll mit 180 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment lediglich 4,5-Liter im Drittelmix verbrauchen, macht einen CO2-Ausstoß von 119 g/km.
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Bild: Werk
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Auch der große Bruder 9-5, erst seit einigen Monaten auf dem Markt, rollt 2011 mit einigen neuen Motor-Getriebevarianten vor. So ist die Basis mit dem 1,6-Liter-Turbobenziner und 180 PS dann endlich verfügbar und kostet 33.700 Euro. Der 2,0-Liter-Turbo (220 PS) ist künftig auch als Bio-Power-Aggregat ab 38.400 Euro zu haben, das bis zu 85 Prozent Bioethanol verträgt. Der kräftigste Diesel (2,0-Liter, 190 PS) rollt mit dem Allradantrieb XWD zu den Händlern, hier ruft Saab mindestens 41.400 Euro auf.
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