Peugeot 208 (2019): Test

Peugeot 208 (2019): Test

Peugeot 208: Test, Preis, Ausstattung

Welchen Peugeot 208 sollte man fahren?

Der neue Peugeot 208 ist mit drei Benzinern, einem Diesel und auch mit Elektromotor zu haben. Welcher der beste 208 ist, verrät der Test!
Der neue Peugeot 208 verspricht Fahrspaß. Der Kleinwagen hat an der Front den Blick eines Supersportwagens, zeigt die LED-Fangzähne an der Front wie ein gieriger Vampir. Ein optisches Highlight, das man haben will! Deswegen ist die Grundausstattung Line für 15.490 Euro nicht die erste Wahl, weil nur hier die LED-Zähne durch schwarze Plastikblenden ersetzt wurden. Ein Ausstattungspaket darüber (Active ab 16.600 Euro), ist die aggressive Optik inklusive. Die Motorenwahl endet beim 100 PS starken Benziner (19.550 Euro) oder Diesel (19.850 Euro).
Der 100 PS Benziner ist keine schlechte Wahl: Leise und unauffällig beschleunigt der Dreizylinder, der aber auch ganz anders kann (0 auf 100 km/h in 9,9 Sekunden) und auf Landstraßen den kleinen Löwen raushängen lässt. Dann zwirbelt der 208 mit seinem kleinen Lenkrad und der fixen Lenkung pfiffig um die Ecken. Fast sportliche Momente, auch wenn ein Fiesta überzeugender in der Kurve liegt.

Der 130-PS-Benziner passt am besten

Die aggressive Optik inklusive der LED-Fangzänge gibt es ab der Ausstattungslinie Active.

Wer allerdings den passenden Antrieb zum sportlichen Äußeren haben möchte, muss zur Allure-Ausstattung ab 20.400 Euro (mit GT-Line ab 22.500 Euro) greifen und den Dreizylinder mit 130 PS ab 23.500 Euro wählen. Der Preis ist dann für einen Kleinwagen schon recht hoch, dafür passen dann aber auch die Fahreigenschaften zum Design des Peugeot 208.
 
Der 1,2 Liter große Dreizylinder versteht sich wunderbar mit der 8-Stufen-Automatik. Zwar verliert man bei so vielen Gängen schnell den Überblick, in welcher Stufe sich das Getriebe gerade befindet – wichtiger ist, dass der Gang stets passt und für genug Vortrieb gesorgt ist. So ist man im Alltag mit dem Normal- und Eco-Modus bestens unterwegs. Doch da gibt es noch den Sport-Modus, der überrascht! Dass ein Dreizylinder sportlich kernig klingen kann, wissen hoffentlich alle seit dem neuen Ford Fiesta. Ganz so aufgekratzt klingt der 1,2-Liter PureTech zwar nicht, sorgt aber trotzdem für Emotionen, die dann auch zum kleinen Sportlenkrad passen, welches bei einer Körpergröße von 1,86 Metern leider die Sicht aufs schicke 3D-Digitalcockpit versaut. Peugeot ist das Problem bekannt.

Peugeot 208 (2019): Test

Wie wäre es mit einem 208 GTi?

Der Peugeot e-208 ist ab 30.450 Euro zu haben, damit dürfte er teurer sein als der elektrische Opel Corsa.

Vortrieb, Sound und Design liefern ein stimmiges sportliches Bild. Wenn jetzt noch die Lenkung etwas spitzer und das Fahrwerk straffer wären, dann hätten wir schon fast einen 208 GTi – und genau das will Peugeot sich ja noch aufsparen. Schade, weil Gerüchten zufolge der GTi sogar vom Tisch sein soll. Dafür wird es nach wie vor einen Elektroantrieb geben, der im günstigsten Fall bei 30.450 Euro startet. Wer meint, für mehr Sportlichkeit zum Handschalter greifen zu müssen, der wird enttäuscht. Das manuelle Getriebe ist nur für die schwächeren Motoren verfügbar und sorgt da sicherlich nicht mit knackigen Gangwechseln für Drehzahlorgien.

Fazit von Robin Hornig

"Damit das aggressive Design des neuen Peugeot 208 mit dem richtigen Antrieb gepaart wird, müssen leider mindestens 23.500 Euro auf den Tisch gepackt werden. Dafür bekommt man dann aber sicherlich einen der momentan ansprechendsten Kleinwagen."
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