Peugeot-Citroën: Wechsel in 2014
Tavares neuer PSA-Chef

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Kurswechsel in der Krise: PSA-Chef Philippe Varin wird 2014 auf eigenen Wunsch vom früheren Renault-Manager Carlos Tavares abgelöst.

Philippe Varin (61) ist seit 2009 an der Spitze von Peugeot-Citroën (PSA).
Bild: dpa
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"Mit der Entscheidung für Carlos Tavares stellt der Aufsichtsrat sicher, dass die Sanierungs- und Entwicklungsstrategie zur Bewältigung der aktuellen Krise langfristig umgesetzt und fortgeführt wird", kommentierte Chefaufseher Thierry Peugeot. Tavares sei in der Autoindustrie ein bekannter Fachmann.
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Wegen der Absatzkrise in Europa steckt PSA seit längerem in erheblichen Schwierigkeiten. Allein im Geschäftsjahr 2012 verbuchte der nach VW zweitgrößte europäische Hersteller einen Rekordverlust von 5,01 Milliarden Euro. Varin fährt deswegen derzeit einen harten Sparkurs mit rund 11.200 Stellenstreichungen. Zudem laufen Verhandlungen über einen möglichen Einstieg des chinesischen Partners Dongfeng. Gerüchten zufolge könnten sich sowohl Dongfeng als auch der französische Staat im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit PSA-Anteilen eindecken. Dieser hält bislang lediglich Anteile am Rivalen Renault.
Varin hatte im Juni 2009 das Steuer bei PSA übernommen. Er machte sich zuvor unter anderem als Sanierer des britischen Stahlkonzerns Corus einen Namen. Nach Informationen der Tageszeitung "Le Figaro" hat der 61-Jährige nun selbst die Suche nach einem Nachfolger eingeleitet und sich bereits mit Tavares getroffen. Varin will die Konzernführung demnach abgeben, wenn die Verhandlungen mit Dongfeng beendet sind. Bis dahin könnte Tavares als Nummer zwei das operative Geschäft führen.
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