Pkw-Maut: Bericht über Einigung
Landstraßen ohne Vignette?

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Kommt die Pkw-Maut nun doch nur auf Autobahnen und Bundesstraßen? Einem Medienbericht zufolge haben sich CDU und CSU darauf geeinigt. Ein Dementi und eine Beschwerde ließen nicht lange auf sich warten.
(rtr/dpa/cj) Im Maut-Streit zwischen der CSU und Teilen der CDU zeichnet sich angeblich ein Kompromiss ab. Wie die "Augsburger Allgemeine" unter Berufung auf CSU-Kreise berichtete, soll die geplante Abgabe nur auf Autobahnen und Bundesstraßen eingeführt werden – und nicht wie bisher geplant auf allen deutschen Straßen. Nun werde ein Konzept favorisiert, das Landstraßen von der Vignettenpflicht ausnimmt.
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Unionsfraktionschef Kauder (CDU) dementierte einen Maut-Kompromiss: "Das ist auch gar nicht notwendig."
Bild: dpa
Privatinvestoren für Autobahnen und Fernstraßen?
Dobrindt will bislang eine Maut auf allen Straßen. Dagegen gibt es Widerstand in der CDU, vor allem in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Dort wird befürchtet, dass eine Maut auch auf Nebenstraßen den Grenzverkehr und damit etwa Einzelhändler belasten würde. Medienberichten zufolge wird derweil auch im Bundesfinanzministerium an einem Maut-Konzept gearbeitet. Die Zeitung "Die Welt" (4. September 2014) berichtete, geprüft werde eine Grundgesetzänderung, die es der Bundesregierung erlauben würde, private Investoren in großem Stil an der Verwaltung von Bundesautobahnen und sonstigen Fernverkehrsstraßen zu beteiligen.
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