Porsche 911 ab 15.000 Euro

Porsche 911 ab 15.000 Euro

Porsche 911: Elfer fahren ab 15.000 Euro

Günstig zum 911 kommen

911 fahren für wenig Geld? Mit dem richtigen Gebrauchten kein Problem! AUTO BILD hat sich für Sie auf dem Gebrauchtwagenmarkt umgesehen.
Für die Marke Porsche steht kein Modell so sehr wie der 911. Kein Wunder, schließlich ist der Sportwagen seit seiner Einführung im Jahr 1963 das Aushängeschild der Marke. Boxermotor im Heck, ausgefeilte Fahrdynamik und eine Silhouette, die jedes Kind kennt. Viele Autofans ein absoluter Traum, der sich in Form eines Gebrauchtwagens durchaus erfüllen lässt. Für alle Porsche-Fans, die nach der Vorstellung der jüngsten 911-Generation Lust auf einen eigenen Kultsportler bekommen haben, hat AUTO BILD im Gebrauchtwagenmarkt nach den günstigsten Einstiegs-Elfern gesucht – und wurde fündig!

Gebrauchte 996 schon ab 12.000 Euro

Fast jeder 911 unter 30.000 Euro gehört zur Generation 996, die wegen ihrer ungewöhnlichen Scheinwerferform auffällt. Der "Spiegelei-Elfer" wurde von 1997 bis 2006 gebaut und oft belächelt. Der Grund: Porsche integrierte beim 996 die Nebelscheinwerfer in die Hauptscheinwerfer. Die einteilige Leuchte sah damit aus wie ein Spiegelei – und bescherte dem Elfer seinen unvorteilhaften Spitznamen. Neben dem Leuchtendesign führte Porsche mit der Generation 996 auch eine neue Antriebstechnik in die Marke ein. Der 3,4-Liter-Motor des Vorfacelifts war nämlich der erste wassergekühlte Boxer der Schwaben. Erste Modelle mit weit über 150.000 Kilometern Laufleistung sind bereits ab 12.000 Euro im Internet zu finden. Wirklich seriös sind solche Angebote aber nicht. Ab 15.000 Euro sind erste glaubwürdige Anzeigen zu finden. 996-Turbomodelle sind selten und starten bei 42.000 Euro. Bei den Motoren kommen im Carrera 3,4 Liter (Vorfacelift) und 3,6 Liter große Maschinen (ab Facelift) zum Einsatz. Anfällig ist bei ihnen vor allem der Simmerring der Kurbelwelle, da tropft gerne mal Öl raus, die Reparatur kostet bei Porsche 1000 Euro. Außerdem brechen bei den kleineren Motoren gerne einmal die Zwischenwellen. Das bedeutet dann: Motorschaden! Raucht der Boxer nur beim Start, ist alles in Ordnung. Tut er das aber auch während der Fahrt, sollten der Zylinderkopf und die Laufbahnen überprüft werden. Die könnten dann nämlich rissig sein. Varianten mit Turbolader sind deutlich unempfindlicher. Turbo- und GT-Modelle setzten auf einen sogenannten "Mezger-Motor". Das Aggregat hat ein besonderes Kurbelgehäuse, von außen erkennbar an der Aufnahme des Getriebes.

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Ab 30.000 Euro gibt es schon Modelle der Baureihe 997

Nicht nur der 996 eignet sich als Einstieg in die 911-Welt, auch sein Nachfolger 997 ist zu erschwinglichen Preisen auf dem Gebrauchtwagenmarkt erhältlich. Er wurde von 2004 bis 2012 gebaut. Hier starten die Preise für vernünftige Carrera-Modelle bei ca. 30.000 Euro, für einen Turbo müssen mindestens 55.000 Euro auf den Tisch gelegt werden. Beim Nachfolger der Baureihe 996 setzt Porsche wieder auf das klassische Elfer-Gesicht mit den zwei runden Scheinwerfern. Bei den Motoren herrschte eher Evolution statt Revolution. Im Carrera kommen grundlegend dieselben Motoren wie beim 996 zum Einsatz, allerdings etwas weiterentwickelt. Frühe Baujahre verfügen über eine Saugrohreinspritzung, ab dem Facelift kommt eine Direkteinspritzung zum Einsatz. Probleme mit der Zwischenwelle oder der Abdichtung der Kurbelwelle sind weitestgehend nur vom Vorfacelift-Modell bekannt. Auch hier gelten Modelle mit Turbolader als etwas standfester. Vorfacelift-997 kämpfen teilweise mit Kolbenkippern. Erhöhter Ölverbrauch ist die Folge, außerdem kündigt das Problem einen Motorschaden an. Ansonsten gilt der Elfer als relativ problemlos.

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Autor: Andreas Huber

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