Porsche 911 von Angelelli Automobili
Kommt jetzt ein Porsche 911 mit Mittelmotor?

Ein Porsche 911 mit Mittelmotor? Für viele Fans klingt das wie eine Sünde. Doch genau dieses Konzept wird jetzt Realität – fast. Alle Infos!
Bild: Angelelli Automobili
Der Motor gehört beim Porsche 911 nach hinten. Und zwar ganz nach hinten. Seit mehr als 60 Jahren hält Porsche am Heckmotor fest, obwohl Sportwagen-Ingenieure das Mittelmotor-Konzept bevorzugen, weil es eine besonders ausgewogene Gewichtsverteilung ermöglicht. Ferrari, Lamborghini, McLaren oder auch der Porsche Carrera GT setzen darauf.
Der 911 blieb dagegen immer seiner ganz eigenen Philosophie treu. Genau diese ungewöhnliche Konstruktion macht einen großen Teil seines Charakters aus. Doch nun sorgt ein neues Projekt aus Italien für Aufsehen!

Mit bis zu 800 PS und einer geplanten Auflage von lediglich 50 Fahrzeugen bleibt der Project 754 extrem exklusiv.
Bild: Angelelli Automobili
Project 754: Der Mittelmotor-Elfer ist da
Das Unternehmen Angelelli Automobili hat den neuen Project 754 vorgestellt. Die Basis bilden laut Hersteller die Porsche-911-Generationen 991 und 992, allerdings mit komplett neuer Karosserie, umfangreichen Carbon-Komponenten und einer radikal überarbeiteten Technik. Porsche selbst ist laut Angelelli nicht an dem Projekt beteiligt.

Die spektakulärste Variante trägt den Zusatz "M": Hier sitzt der Boxer nicht mehr hinter, sondern vor der Hinterachse – ein Mittelmotor-Elfer, wie ihn Porsche selbst nie in Serie gebaut hat.
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Besonders spannend: Der Wagen wird gleich in zwei Varianten angeboten. Während der 754 R dem klassischen Heckmotor-Prinzip treu bleibt, setzt der 754 M auf ein Mittelmotor-Konzept mit vor die Hinterachse verlegtem Triebwerk. Ziel ist eine ausgewogenere Gewichtsverteilung und ein präziseres Fahrverhalten am Limit. Mit bis zu 800 PS und einer geplanten Auflage von lediglich 50 Fahrzeugen bleibt das Ganze extrem exklusiv. Zu Marktstart, Preisen und technischen Details gibt es bislang keine Angaben.
Nicht der erste 911 mit Mittelmotor
Tatsächlich haben die Ingenieure in Zuffenhausen schon mehrfach mit dem Gedanken eines Mittelmotoreinsatzes gespielt. Am bekanntesten ist der Rennwagen 911 RSR der Baureihe 991. Dort wanderte der Sechszylinder für den Renneinsatz vor die Hinterachse. Der Grund: bessere Gewichtsverteilung und aerodynamische Vorteile. Damit entstand faktisch bereits ein Mittelmotor-911 – allerdings ausschließlich für die Rennstrecke.

Rennsport-Atmosphäre inklusive: Das Cockpit kombiniert moderne Porsche-Technik mit exklusiven Materialien und zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten.
Bild: Angelelli Automobili
Und es bleibt die Frage: Würde sich ein echter 911er-Fan wirklich über ein Modell mit Mittelmotor freuen? Oder wird Porsche den Sportwagen auf ewig mit Heckmotor anbieten müssen?
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