Porsche Boxster (986): Gebrauchtwagen-Test
Das Porsche-Schnäppchen

Billiger geht Porsche-Cabrio-Fahren nicht. Boxster gibt's ab 7000 Euro. Doch die billigen werden teuer. Der Gebrauchtwagen-Test klärt, warum.
- Stefan Diehl
Das Leben besteht ja oft aus verpassten Gelegenheiten. Und sagen Sie in ein paar Jahren nicht: Wir hätten ja mal darüber schreiben können. Bitte sehr, unser automobiler Anlage-Tipp: ein Boxster – der ist nämlich gerade ein echtes Schnäppchen. Im Netz stehen frühe Modelle schon für 7000 Euro. Meist mit irre hohen Tachoständen, abgerockt, kaputtem Verdeck, der Motor dicht wie ein Küchensieb. Und, ach ja: oft mit dem Lenkrad auf der falschen Seite. Wundersamerweise gibt's bei uns viele Boxster aus England. Doch wer will im Porsche schon rechts sitzen?
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Anfangs gab es ernste Probleme mit dem Boxster

Frühe Boxster in ordentlichem Zustand werden für rund 10.000 Euro gehandelt. Dafür gibt's selbst im Winter richtig Fahrspaß.
Bild: Angelika Emmerling
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Scheckheftgepflegte Alt-Boxster sind selten
Unser grauer Testwagen mit 220 PS (ab 2000) steht auf dem Platz des Sindelfinger Händlers "Die Automaklerin". Das blaue Alcantara-Interieur ist sauber, der Motor schwitzt leicht – nicht schlimm. Der Wagen ist scheckheftgepflegt, was nicht alltäglich ist: Bei Porsche-Stundensätzen von 175 Euro werden viele Alt-Boxster zu freien Werkstätten gebracht. Kein Problem, wenn die Wartung fachgerecht erledigt wird. Wenn nicht, endet das Porsche-Märchen ohne Happy End.Was beim AUTO BILD-Testwagen aufgefallen ist, und auf welche Mängel Käufer beim Porsche Boxster achten sollten, erfahren Sie oben in der Bildergalerie. Den vollständigen Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.
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