Geschwungene, dynamische Linien und ein knackiger Hintern: Fahrer eines Porsche Cayman können sich über mangelnde optische Reize ihres Sportlers nicht beklagen. Der günstigste Zuffenhausener mit festem Dach hat sich ganz im Gegensatz zu seinem offenen Pendant Boxster schnell eine echte Fangemeinde aufgebaut. WennForm und Leistung stimmen – der Cayman kommt in stärksten S-Version mit 295 PS – stellt sich schnell die Frage nach den kleinen aber feinen Details. Die passende Antwort liefert überraschenderweise Tuner Inden Design. Der kennt sich bisher nämlich vorwiegend mit Modellen der Konkurrenz aus Stuttgart und Maranello aus. Doch wir wissen auch: Keine Regel ohne Ausnahme.

Der Edelstahl-Sportauspuff bringt 19 PS mehr

Inden Porsche Cayman S
Das Leichtmetallrad nennt sich "GT Performence" – klingt schräg, heißt aber wirklich so.
Zunächst liefert Inden eine dreiteilige Sportfelge mit Außenbetten aus Edelstahl und einem auf Hochglanz polierten Stern. Die Felge ist in der Dimension 19 Zoll erhältlich und hört auf den schrägen Namen "GT Performence". Für eine straff ausgelegte Tieferlegung sorgt ein spezielles Gewindefahrwerk mit Clubsport-Abstimmung. Dem Umfeld würde sich der aufgemotzte Cayman damit erst auf den zweiten Blick bemerkbar machen. Um gleich von Anfang an klar zu stellen, dass hier kein Serien-Porsche untwegs ist, verbaut Inden Design eine zweiflutige Sportauspuffanlage aus Edelstahl. Wichtiges Detail der Abgasführung ist eine fernbedienbare Klappensteuerung, mit der der Sound des Zuffenhauseners verändert werden kann. Positiver Nebeneffekt: Die Anlage liefert 19 PS zusätzlich. Bis zur Ablösung des Cayman (Ende 2008) ist man mit der Inden-Version demnach immer ein bisschen flotter unterwegs als die Serien-Käufer.