Porsche: EU-Stopp für den Macan
Dieses Porsche-Modell gibt’s bald nicht mehr

Porsche stellt die Produktion des Macan für die EU ein. AUTO BILD nennt die Gründe, warum Porsche seinen Geländewagen vorzeitig vom Markt nehmen wird.
Bild: Porsche AG
Sie haben noch keinen Porsche Macan gekauft? Dann wird das auch nichts mehr. Zumindest, wenn Sie einen Benziner in der EU erwerben wollen. Denn Porsche wird seinen Geländewagen vorzeitig vom Markt nehmen – in der EU zumindest. Das meldeten die "Stuttgarter Zeitung" und die "Stuttgarter Nachrichten". Porsche hat die Berichte mittlerweile bestätigt.
Begründet wird der Vertriebsstopp damit, dass die Umstellung auf neue Zulassungsvorschriften der EU zu aufwändig sei. Die Plattform werde dafür nicht mehr umgebaut. Heißt also: Ab Anfang Juli 2024 würde der Macan in der EU keine Zulassung mehr bekommen.

Neue Zulassungsvorschriften: In der EU war's das für den Porsche Macan.
Bild: dpa
Der Verkauf wird laut Porsche schon im Laufe des Frühjahrs beendet, damit alle Fahrzeuge noch bis zum Stichtag zugelassen werden können.
Macan: Cybersicherheit killt EU-Produktion
Die neuen EU-Regeln sollen mögliche Hackerattacken verhindern. Das erfordert Eingriffe in die Software der Steuergeräte. Dazu kommt: Autobauer müssen schon bei der Entwicklung entsprechende Prozesse zur Verbesserung der Cybersicherheit einführen und dann auch zertifizieren lassen.
Das Problem: Als der Macan 2010 auf Kiel gelegt wurde, waren die neuen Regeln noch nicht bekannt und wurden logischerweise nicht berücksichtigt. Das jetzt nachzuholen, wäre viel zu kompliziert.
Immerhin: Für alle Märkte außerhalb der EU kann Porsche den Macan in Leipzig weiter produzieren. Perspektivisch ist aber ohnehin die Umrüstung auf Elektroantrieb geplant. 2024 soll die Elektro-Version auf den Markt gebracht werden.
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