Porsche Macan GTS: Test
Das feuerrote Spielmobil

Die Optik vom Turbo und dazu 20 PS mehr – mit dem GTS will Porsche den Macan in Schwung halten. Wir haben das SUV zum Test gebeten.
Mit zehn Jahren hatte ich ein Traumauto: den Opel Blitz aus der Kinderserie "Das feuerrote Spielmobil". Vierzig Jahre später wird mein Traumwagen diesem Titel immer noch gerecht, er kommt aktuell aber von Porsche und heißt Macan GTS. Neben der Farbe eint die beiden Traumwagen ihr Seltenheitswert. Der Blitz des Bayerischen Rundfunks war ein Einzelstück, der Macan GTS dürfte im Vergleich zum Diesel nur in homöopathischen Dosen verkauft werden.
Bei den Fahrleistungen liegt der GTS nicht weit hinter dem Turbo

Sportwagenwerte: In 4,9 Sekunden stürmt der Macan GTS auf Tempo 100 und schafft 256 km/h Spitze.
Bild: Sven Krieger
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Einen schweren Gasfuß bestraft der Porsche an der Tankstelle

Wer den Macan GTS bestimmungsgerecht bewegt, darf sich über den Spritdurst des V6 nicht wundern.
Bild: Sven Krieger
Ein bisschen kniffelig wird es dann doch noch mal, und zwar an der Kasse. Mit 73.400 Euro kostet der Macan GTS 12.257 Euro mehr als der 340 PS starke Macan S. Das mit dem feuerroten Spielmobil wird also ein Traum bleiben.
Fazit
Der Macan GTS fährt erstklassig und zeigt sich auch beim Antrieb über jeden Zweifel erhaben – als feuerrotes Spielmobil erfüllt er alle Anforderungen. Allerdings wird der dritte Benziner im Programm wohl ein Nischenmodell bleiben. Trotz scharfer Optik und leckerem Handling dürften die meisten Macan-Kunden auch weiterhin zum Diesel greifen.
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