Porsche Macan: Rückruf wegen Benzinleitung - UPDATE
Porsche ruft weltweit Macan zurück

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Porsche beordert weltweit Zehntausende Macan S und Macan Turbo mit Otto-Motor in die Werkstätten. In Deutschland sind rund 3500 SUV betroffen.
Bild: Werk

Hierzulande müssen über 3000 Porsche Macan S und Macan Turbo wegen der Kraftstoffleitung in die Werkstatt.
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Eine direkte Gefahr bestehe zwar nicht, sagte der Sprecher. "Die Kunden können das Fahrzeug weiterhin nutzen. Aber wenn sie Kraftstoffgeruch wahrnehmen, sollten sie das Auto abstellen und das nächste Porsche-Zentrum kontaktieren." In einer Werkstatt werde die Leitung kostenlos ausgetauscht. Porsche werde die betroffenen Fahrzeughalter in Deutschland direkt anschreiben. Der Werkstattaufenthalt werde eine Stunde dauern. Die Rückrufaktion sei nicht die größte, die das Unternehmen bislang habe durchführen müssen, sagte der Sprecher. "Aber sie gehört zu den Größeren bei Porsche." Im vergangenen Jahr hatte der Autobauer aus Stuttgart 189.849 Fahrzeuge verkauft, 2015 will das Unternehmen die Verkaufsmarke von 200.000 Autos knacken.
Zeit der Riesen-Rückrufe
In der Autoindustrie hatten Rückrufe zuletzt für Schlagzeilen gesorgt. So musste der japanische VW-Rivale Toyota kürzlich weltweit 6,5 Millionen Autos in die Werkstätten beordert. Ursache: Ein Defekt bei einem Modul für elektrische Fensterheber. Der japanische Airbag-Hersteller Takata räumte im Frühjahr mögliche Gefahren bei insgesamt 19,2 Millionen Autos ein. Der US-Autobauer General Motors musste wegen Problemen an Zündschlössern Millionen Autos zurückrufen. Vor dem größten Rückruf der Konzerngeschichte steht angesichts des Abgas-Skandals allerdings die Porsche-Mutter Volkswagen. Allein in Deutschland will VW rund 2,4 Millionen Diesel-Fahrzeuge in die Werkstätten holen. Beginnen soll die Aktion im Januar.
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