Walter Röhrl über den Porsche Panamera
Diese Funktion des Porsche Panamera macht Walter Röhrl sprachlos
Es kommt nicht oft vor, dass jemand wie Walter Röhrl aus dem Schwärmen nicht mehr herauskommt. Der McLaren F1 schafft es, den 77-Jährigen vollends zu begeistern. Aber auch das Porsche Active Ride-Fahrwerk macht den zweimaligen Rallye-Weltmeister regelrecht sprachlos. Denn bei dem neuen Fahrwerk wird jedes Rad individuell geregelt.
Durch die Kombination aus Luftfederung und aktiven Hydraulikdämpfern muss das Fahrwerk nicht mehr nur auf die Straße reagieren, sondern kann den Druck im Dämpfer beliebig variieren.

Beim neuen Fahrwerk des Porsche Panamera Turbo E-Hybrid wird jedes Rad individuell geregelt.
Bild: Porsche
"Es fühlt sich an, als wenn das Auto viel leichter wäre. Das Auto macht ja keine Bewegung mehr, das rollt nicht, und das nickt nicht. Das Auto macht Dinge, wo du sagst, das kann nicht sein. Wo ist das Gewicht? Man fühlt nichts mehr, das Auto fährt wie ein leichtes Auto. Da haben die Ingenieure wieder unheimlich gezaubert", sagte Röhrl bei einem Rennstrecken-Test im Panamera.
Der Panamera sei im Grenzbereich "sehr, sehr gutmütig. Normalerweise, wenn ein Auto keine Bewegung macht im Aufbau, dann sagst du, das ist so gefühllos. Aber genau das ist nicht der Fall, du hast immer das Gefühl, was das Auto macht."
Der Verzicht auf konventionelle Stabilisatoren und der Einsatz von aktiven Dämpfern, die von je einer individuellen Hydraulikpumpe versorgt werden, ermöglicht dem Fahrwerk den Spagat aus Komfort und Kontrolle. In einem Moment eine luxuriöse Limousine für die Langstrecke und im nächsten Augenblick ein talentierter Sportwagen, der zum Kurventanz bittet.
Bis zu 13 verschiedene Aktionen kann der Dämpfer pro Sekunde ausführen – entsprechend kraftvoll muss das Hydrauliksystem sein. Die 400 Volt der Hochvoltbatterie des Porsche Panamera Turbo E-Hybrid dienen als Energiequelle für das Active Ride-System. "Das ist ein neuer Maßstab. Ich bin sprachlos", sagte Röhrl.
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