Qoros nimmt Kurs auf Europa. Auf dem Autosalon Genf 2013 will der chinesische Autobauer sein erstes Modell präsentieren. Die kompakte Limousine trägt den Arbeitstitel C11 und soll auch auf dem europäischen Markt verkauft werden. Ein neues Bild zeigt die Heckansicht des Qoros: Er kommt mit einer coupéartig gezogenen Dachlinie, hoher Schulterlinie und massigen, weit in die Flanken gezogenen Rückleuchten. Ein Doppelauspuff und dicke 19-Zöller verstärken den bulligen Auftritt des China-Vehikels.
Qoros Limousine Interieur
So sieht die erste Innenraum-Skizze der Qoros-Limousine aus. Im Cockpit gibt es ein eigens entwickeltes Entertainment-System.
Bild: Werk
Zur Ausstattung des Qoros zählen zählt ein eigens entwickeltes Infotainment-System mit Touchscreen-Bedienung. Viel mehr verrät Qoros noch nicht. Produziert wird in Changshu westlich von Shanghai – ab 2013 sollen hier 150.000 Autos pro Jahr entstehen, die Hälfte davon für Europa. Mittelfristig will Qoros die Produktion verdreifachen. Einen angestrebten Preis gibt es bereits, er soll zwischen 11.000 und 15.000 Euro liegen.
Hinter dem Qoros-Projekt steckt viel westliches Know-how: Als wichtigste Zulieferer nennt das Unternehmen Bosch, Continental, Magna Steyr und Microsoft. Das Design stammt von Gert Hildebrand, der einst den ersten Mini von BMW zeichnete. Damit die Qualität europäische Standards erreicht, wurde der ehemalige Opel-Manager Ralf Nicolas ins Boot geholt.