Sebastian Vettel (34) hat seine Frühform sechs Wochen vor Beginn der Formel-1-Saison beeindruckend unter Beweis gestellt. Den Erfolg auf Eis und Schnee beim Race of Champions hat er nur knapp verpasst: Der Aston Martin-Star schaffte es beim „Race of Champions“ bis ins Finale und wurde dort nur von einem  neunmaligen Weltmeister besiegt. 
Vettel unterlag beim Legenden-Rennen in Nordschweden nur Rallye-Rekordweltmeister Sébastien Loeb (47) und verpasste damit seinen zweiten Sieg bei der Spaßveranstaltung nach 2015.
Mick Schumacher (22) musste dagegen schon auf dem Weg ins  Achtelfinale die Segel streichen. Er unterlag der britischen W-Series-Meisterin Jamie Chadwick. Gemeinsam mit Vettel hat er bereits am Samstag im Nationen-Wettbewerb gegen das Team aus den USA verloren. Den Nationen-Titel gewannen mit Petter und Oliver Solberg Vater und Sohn für Norwegen.
Sebastien Loeb feiert mit Sebastian Vettel nach dem Finale des Race of Champions.

Solberg junior geht in der Rallye-WM an den Start. Für Vettel (Aston Martin) und Schumacher (Haas) beginnt die Formel-1-Saison dagegen am 20. März in Bahrain.
„Es war ziemlich rutschig, aber das ist wohl normal auf Eis und Schnee“, sagt Vettel bei Sky: „Ich habe nicht viel Erfahrung bei solchen Bedingungen und habe mit jedem Lauf dazugelernt.“
Schumacher bewertete vor allem das Zusammentreffen mit „vielen erfahrenen Fahrern, die einem so viele Tipps geben können“, positiv. Sein Fazit: „Wenn ich nur ein Prozent davon mit in die Formel 1 nehmen kann, dann ist mir schon geholfen.“
Zum ersten Mal fand das Race of Champions auf Eis und Schnee statt. Klar, dass die Rallye-Piloten auf dem Rundkurs in den unterschiedlichen Rennwagen Vorteile hatten.
Vettel hat auf dem Weg ins Finale dennoch auch Le Mans-Rekordsieger Tom Kristensen (Dänemark) besiegt und sich so ins Finale gekämpft. Sébastien Loeb hat sich im Halbfinale gegen ETCR-Champion Mattias Ekström durchgesetzt.

Von

Bianca Garloff