(dpa) Mit einem Sieg auf der vierten Etappe hat Stéphane Peterhansel seine Führung bei der 33. Rallye Dakar zurückerobert. Der Franzose, der das Offroad-Rennen bereits sechsmal auf dem Motorrad und dreimal mit dem Auto gewinnen konnte, war am Mittwoch auf der 326 Kilometer langen Wertungsprüfung zwischen San Juan und Chilecito in Argentinien mit seinem Mini des hessischen X-raid-Teams der Schnellste. Peterhansel verwies den Argentinier Orlando Terranova im Toyota mit 5:19 Minuten Vorsprung auf Rang zwei. Der bisher führende Pole Krzysztof Holowczyc lag mit seinem Mini im Ziel bereits 10:51 Minuten zurück.

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Schwierige Bedingungen

In der Gesamtwertung liegt Peterhansel nun 5:41 Minuten vor Giniel de Villiers aus Südafrika und dessen deutschem Beifahrer Dirk von Zitzewitz, die die Rallye 2009 im Race-Touareg von VW für sich entschieden hatten. In der Tageswertung kam das Duo 6:42 Minuten hinter Peterhansel auf Platz drei ein. Stéphane Peterhansel: "Wir sind einfach nur sauber gefahren, ohne vom Weg abzukommen, ohne Reifenpanne und von Anfang bis Ende in einem regelmäßigen Tempo. Und das hat sich letztlich ausgezahlt! Allerdings hätte ich es gerne vermieden, morgen die Piste freilegen zu müssen, denn zudem gibt es keine Motorradspuren. Taktisch wollte ich das ganz sicher nicht, doch meiner Meinung nach sind den anderen viele Fehler unterlaufen, und dann findet man sich plötzlich vorne wieder."