(Motorsport-Total.com/jkr) Bei ihren bisherigen drei Auflagen in Südamerika wurde die Rallye Dakar auf einem "Rundkurs" ausgetragen, die argentinische Hauptstadt Buenos Aires war sowohl Start- als auch Zielort. Das ändert sich 2012, wenn es viel Neues beim Wüstenklassiker gibt. Künftig führt er nicht nur durch zwei, sondern durch drei Länder: Argentinien, Chile und Peru, und zwar vom Atlantik bis zum Pazifik. Gestartet wird die Dakar 2012 am 1. Januar in der argentinischen Küstenstadt Mar del Plata, 14 Tage und über 9.000 Kilometer später erfolgt am 15. Januar die Zieleinfahrt in der peruanischen Hauptstadt Lima.
Rallye Dakar
Nichts für Warmduscher: Bei der Rallye Dakar geht es richtig zur Sache. Action ist garantiert!
Für die 33. Rallye Dakar haben sich insgesamt 465 Wettbewerber aus 50 Nationen in die Starterlisten eingetragen. Volkswagen Motorsport ist nicht dabei – die Wolfsburger konzentrieren sich stattdessen auf das geplante WRC-Debüt mit dem neuen Polo R WRC im Jahr 2013. Das reduziert das Risiko, dass die Dakar erneut zur One-Man-Show wird. Die Hoffnung auf Spannung steigt. An der Spitze dürften sich das X-raid-Team, Mitsubishi Holland & Brasilien, Toyota Südafrika, Nissan Dessoude und auch das chinesische Great Wall-Team gute Chancen ausrechnen. Vorjahressieger Nasser Al-Attiyah kann die Chance auf Titelverteidigung in einem Hummer H3 aus dem Team von Robby Gordon nutzen.
Wüsten-Hatz vom Atlantik zum Pazifik
Die Strecke führt vom argentinischen Mar del Plata südlich von Buenos Aires über knapp 9000 Kilometer bis nach Lima (Peru).
"Um Lima zu erreichen, müssen die Männer und Frauen einmal mehr über ihre Grenzen gehen. Die 'Stadt der Löwen' wird dann für einen Tag die 'Stadt der Helden'", sagte Rallyechef Etienne Lavigne. "Vom 1. bis zum 15. Januar wird jeden Tag toller Sport geboten. Uns erwartet ein interessantes Rennen, was die Landschaft, die Schwierigkeiten und die Abwechslung angeht." Das neue Gastgeberland Peru interessiert sich bereits seit Längerem für die Dakar, für 2012 hat man nun den Zuschlag bekommen. "Natürlich haben wir die Dakar mit Interesse beobachtet, da sie in der Nähe unseres Landes ausgetragen wurde", sagt Arturo Woodman-Pollitt, der Präsident des Sportinstituts der peruanischen Regierung. "Ich hoffe, dass sie unserem Land viel Positives bringen wird, für den Sport und den Tourismus, denn die Bilder werden in 190 Länder übertragen. Es ist großartig, dass die Dakar durch Peru führt und in Lima endet."

Verfolgen Sie das aktuelle Geschehen bei der Dakar 2012 (1. bis 15. Januar 2012) bei autobild.de – Rallye-Expertin Ellen Lohr berichtet täglich Tag live von der härtesten Rallye der Welt!