(dpa/jb) Dirk von Zitzewitz hat mit seinem Piloten Giniel de Villiers den Rückstand auf Platz eins bei der Rallye Dakar um rund drei Minuten verringern können. Das auf Platz zwei liegende deutsch-südafrikanische Duo erreichte im Toyota Hilux das Ziel der siebten Etappe im bolivianischen Uyuni auf Platz sechs unmittelbar vor dem in der Gesamtwertung führenden Nasser Al-Attiyah aus Katar mit seinem französischer Beifahrer Matthieu Baumel. Dadurch beträgt der Rückstand von De Villiers/von Zitzewitz auf das führende Mini-Duo nur noch 8:05 Minuten.
Den Tagessieg sicherten sich die Argentinier Orlando Terranova/Bernardo Graue im Mini mit 2:20 Minuten Vorsprung vor Yazeed Alrajhi und Timo Gottschalk (Saudi-Arabien/Berlin) im Toyota. Nach der Etappe am Samstag (10. Januar) waren die Fahrer auf sich allein gestellt, etwaige Reparaturen mussten ohne die Hilfe der Mechaniker durchgeführt werden. Am darauffolgenden Sonntag führte der zweite Teil der sogenannten Marathon-Prüfung über 472 Wertungskilometer zurück nach Iquique an die Pazifikküste. Am 12. Januar blieben die Autos und Trucks stehen, für sie war der Ruhetag angesagt. Motorräder und Quads pausierten bereits am Samstag.