Rallye Dakar
Moderne Wüstenschiffe: Kampf der Antriebskonzepte

Die Rallye Dakar ist auch ein Kampf der Antriebskonzepte: Verbrenner gegen Elektro gegen Wasserstoff.
Bild: M. Kunkel/Audi
- Christian Schön
Die Rallye Dakar will bis 2030 schadstofffrei werden. Bei der 2022er Auflage (1. bis 14. Januar in Saudi-Arabien) gehen einige der über 570 Teilnehmer bereits den ersten Schritt.
Sie trauen sich auf die rund 4000 Kilometer Wertungsprüfungen durch die Wüste mit alternativen Antriebskonzepten.
Die drei Audi RS Q e-tron (390 PS, Allrad) werden von Dakar-Rekordsieger Stéphane Peterhansel (F), dem zweimaligen DTM-Champion Mattias Ekström (S) sowie dem früheren Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (E) pilotiert.

Topfavorit ist der zweimalige Gewinner Nasser Al-Attiyah aus Katar.
Bild: Red Bull Content Pool
Audi geht in die Dakar-Premiere ohne einen einzigen Kilometer Wettbewerbspraxis. Auch deswegen kommen die Kandidaten für den Sieg wohl aus dem Verbrennerlager.
Dieselben Basisdaten hat das Triebwerk der von Prodrive konstruierten Hunter (390 PS, Allrad). Star in dem britischen Team ist der neunmalige Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb. Der Franzose will in seinem sechsten Anlauf den ersten Sieg schaffen.
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