Auch mit mehr als einer Stunde Vorsprung auf den ersten Verfolger ist bei der Rallye Dakar 2018 noch nichts entschieden. Carlos Sainz musste gestern um den zweiten Triumph bei der Wüsten-Rallye nach 2010 zittern. „Plötzlich streikte das Getriebe. Die letzten 15 Kilometer musste ich im dritten Gang zurücklegen“, erzählt der 55-Jährige. Dabei hatte er noch Glück im Unglück: Weil die Schaltbox nur auf den letzten Kilometern streikte, verlor er nur eine Viertelstunde. Es zeigt aber: Bei der Rallye Dakar darf man sich seines Sieges nie sicher sein.
Wüstenrallye
Carlos Sainz ist Favorit auf den Sieg
Peugeot-Stallkollege Stéphane Peterhansel behauptet in der Gesamtwertung Rang zwei, obwohl Toyota-Pilot Nasser Al-Attiyah die zwölfte Etappe in Argentinien für sich entschied. Der Deutsche Jürgen Schröder liegt nach wie vor auf Rang 24.
Die Gesamtwertung nach der zwölften Etappe
1. Carlos Sainz (Peugeot) 42:24,31 Stunden
2. Stéphane Peterhansel (Peugeot) +0:44,41 Stunden
3. Nasser Al-Attiyah (Toyota) +1:05,55
4. Bernhard Ten Brinke (Toyota) +1:17,21
5. Giniel de Villiers (Toyota) +1:26,31
6. Jakub Przygonski (Mini) +2:51,02
7. Scheich Khalid Al Qassimi (Peugeot) +3:20,45
8. Martin Prokop (Ford) +7:04,26
9. Peter van Merksteijn (Toyota) +7:10,59
10. Sebastian Halpern (Toyota) +9:01,05