Ram 1500: Fahrbericht
So fährt der Ram 1500

Was für ein Riese: Auf der Pritsche des Ram 1500 hätte sogar ein Kleinwagen Platz. Wir waren mit dem sechs Meter langen und knapp zwei Tonnen schweren Dickschiff unterwegs.
Dieses Auto ist wie eine Burg auf Rädern: Wer einmal einen Pick-up wie den Ram 1500 gefahren hat, dem kommt selbst eine Mercedes S-Klasse oder ein BMW X5 klein und zierlich vor. Denn das Dickschiff aus Detroit ist so groß und gewaltig, dass es schon beim Einsteigen auf das Selbstbewusstsein abfärbt und sich selbst ein Bürohengst plötzlich fühlt wie ein Asphaltcowboy – Wilder Westen inklusive. Das liegt nicht allein am Format des robusten Riesen, sondern auch an der Aura, die Pick-ups wie ihn umgibt: Sie sind die modernen Nachfahren jener Pritschenwagen, mit denen die Amerikaner ihr Land besiedelt haben. Deshalb ist ihm kein Weg zu weit, keine Wildnis zuwider und keine Ladung zu schwer – und natürlich gehört man als Fahrer eines solchen Ungetüms automatisch zu jenen kräftigen, ehrlichen, mit einem Wort toughen Typen, die richtig zupacken und die Welt zur Not mit bloßen Händen retten können. Kein Wunder also, dass die Pick-ups seit je her die amerikanische Zulassungsstatik dominieren und das Trio aus Ford F-150, Chevrolet Silverado und RAM 1500 bei Jo Average so populär ist wie bei uns VW Golf, Opel Astra und Ford Focus.
Riese im Tiefflug: Vorstellung Dodge Ram 1500

Schrankwand mit Köpfchen: Unter dem Kühlergrill sorgen verstellbare Lamellen für weniger Luftwiderstand.
Riese extrem: Der Ram von Mopar

In den USA so gewöhnlich wie ein Golf auf deutschen Straßen: mächtige Pick-ups wie der Ram 1500.
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Fast sechs Meter lang und mehr als zwei Tonnen schwer, verkauft Ram den 1500er in Amerika schon für umgerechnet weniger als 20.000 Euro. So viel Auto fürs Geld gibt es sonst nirgends. Das sieht bei uns ein bisschen anders aus. Die wenigen Importeure, die den Ami über den Atlantik holen, haben meist nur die teuren Modelle und bitten die Fans ordentlich zur Kasse: Unter 45.000 Euro geht deshalb kaum etwas. Da muss man schon mit Leib und Seele Cowboy sein, um das zu genießen.
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