Range Rover Sport: Tuning
Dieser Range Rover macht auf Rolls-Royce Cullinan

Bild: Nettiauto
In Finnland steht ein Range Rover Sport zum Verkauf, der mit einem besonderen Optik-Tuning für Aufsehen sorgen dürfte. Denn offenbar war jemandem der serienmäßige Look nicht genug – also wurden Rolls-Royce-Cullinan-inspirierte Teile verbaut. Mit der Eleganz eines Kronleuchters in einer Gartenhütte.
Der Range Rover Sport ist seit jeher bei Tunern beliebt und lässt sich mit einer Vielzahl von Zubehörteilen individualisieren. Der Besitzer dieses Exemplars von 2006 wollte jedoch offensichtlich ein Fahrzeug, das sich von allen anderen abhebt – und griff dafür zu Designelementen eines der luxuriösesten SUV überhaupt.
Rolls-Royce-Optik soll aus Originalteilen bestehen
An der Front prangt nun ein schwarz lackierter Pantheon-Kühlergrill wie beim Cullinan, flankiert von ähnlichen Scheinwerfern wie beim Vor-Facelift-Modell. Laut Inserat auf Nettiauto sollen sogar echte Rolls-Royce-Teile verbaut sein. Ob das stimmt, lässt sich jedoch kaum überprüfen.

Modifizierte, getönte LED-Rückleuchten und eine markante Stoßstange komplettieren den Auftritt.
Bild: Nettiauto
Doch damit nicht genug: Hinzu kommen eine nachgebildete "Spirit of Ecstasy" sowie eine neue Stoßstange mit integrierter LED-Lichtleiste im Offroad-Stil. Auch an anderer Stelle wurde kräftig Hand angelegt: Der Range Rover trägt nun eine Carbon-Motorhaube mit riesigem Lufteinlass – ein deutlicher Kontrast zur vergleichsweise eleganten Front. Ergänzt wird das Ganze durch freiliegende Carbon-Elemente an den vorderen Kotflügeln.

Die Front soll aus originalen Rolls-Royce-Teilen bestehen, während die Motorhaube mit großen Lufteinlässen an Brabus erinnert.
Bild: Nettiauto
Die Umbauten enden dort nicht. Der SUV rollt auf mattschwarzen Zubehörfelgen, zudem wurde das Carbon-Thema mit hinteren Seitenteilen und D-Säulen weitergeführt.
Neuer Dachhimmel und orangefarbenes Leder im Innenraum
Dazu kommen neue Trittbretter, modifizierte und getönte LED-Rückleuchten sowie eine markante Heckstoßstange. Abgerundet wird das Erscheinungsbild durch eine Perleffekt-Farbe in Blau- und Lilatönen – vermutlich eher Folie als Lack.

Auch im Innenraum wurde Hand angelegt: Orangefarbene Lederbezüge und ein neuer Dachhimmel zieren das Interieur.
Bild: Nettiauto
Angesichts des Aufwands außen überrascht es kaum, dass auch der Innenraum überarbeitet wurde: ein großer, tabletartiger Infotainment-Bildschirm, leuchtend orangefarbenes Leder an Armaturenbrett und Säulen sowie ein schwarzer, gesteppter Dachhimmel.
Am Ende bleibt die Frage, was dieses Auto eigentlich sein will. Ein Rolls-Royce ist es nicht. Und ein Range Rover auch nicht mehr so richtig.
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