Ratgeber Navigationsgeräte
Ein Weg zum Geldsparen

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Mobil gegen Festeinbau, billig gegen teuer – und immer die gleiche Frage: Wie lässt sich beim Navikauf sparen? Hier unser Vergleich!
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Comand APS ist siebenmal teurer als ein mobiles Navigationssystem der Spitzenklasse. 3225 Euro kostet das Mercedes-System in der B-Klasse. Der TravelPilot Lucca 5.2 von Blaupunkt wird für 449 Euro verschleu ..., sorry, verkauft. Da ist wohl die Frage erlaubt: Was kann Comand, was Lucca nicht kann? Antwort: nichts. Na ja, fast nichts. Beide führen hausnummerngenau, gleich schnell, zuverlässig, zeigen die Wege wahlweise auf Karten oder mit Pfeilen, haben diverse Sonderziele im Speicher, und die Ausstattung ist ähnlich (siehe unten).
Billig gegen teuer – muss ein Navi vierstellige Summen kosten?

Auch der Vorteil, dass Comand über Radsensoren (berechnen die Radgeschwindigkeit für jedes einzelne Rad) verfügt, schwindet in der Praxis. Dank dieser Technik weiß das Mercedes-System auch ohne Satellitenkontakt (im Tunnel), wo sich das Auto gerade befindet. Aber wie oft sind Sie schon im Tunnel abgebogen? Wieder im Freien nimmt das Blaupunkt binnen Sekunden erneut Kontakt zu den Satelliten auf. Was bleibt? Die Erkenntnis, dass ein guter Navigator keine vierstelligen Summen kosten muss.
Das können TravelLucca 5.2 und Comand APS

Fazit von AUTO BILD-Redakteur Stefan Szych
Klares Ergebnis: Wer ein gutes mobiles Navi hat, braucht keinen teuren Festeinbau. Der Blaupunkt TravelPilot Lucca ist 2776 Euro billiger als Comand – da lässt sich die Befestigung per Saugnapf verzeihen.
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