Red Dot Design Award 2009
Sieg nach Punkten

–
VW Passat CC und Seat Ibiza haben den Titel "Best of the Best" erhalten – das ist die höchste Auszeichnung beim Design-Preis "Red Dot Award". Auch andere deutsche Hersteller sahnten ab.
Rote Punkte sind traditionell eigentlich Autofahrers Horror. Wer einen solchen morgens am Wagen vorfindet, kann eigentlich nur noch den Abschlepper rufen – denn der Aufkleber vom Ordnungsamt signalisiert: Schrottreif, bitte schnellstens entfernen! Wem allerdings das Design Zentrum Nordrhein-Westfalen einen seiner roten Punkte aufdrückt, der schleppt andere ab – und zwar zuhauf. Denn dieser rote Punkt heißt auf Englisch "Red Dot Award" und gehört zu den begehrtesten Auszeichnungen, die ein Designer für sein gestalterisches Werk heutzutage erhalten kann.
Noch nie so viele Bewerber

Bild: Toni Bader
Teilnahme kostet Gebühren
Dass viele Hersteller teilnehmen, ist nicht selbstverständlich, denn die Bewerbung ist mit Gebühren und Aufwand verbunden. Doch für die Sieger bringt der Preis einiges an Renommee. So darf Volkswagen sich durchaus etwas darauf einbilden, dass der Passat CC nicht nur den roten Punkt, sondern darüber hinaus noch den Spitzentitel "Best of the Best" erhielt, also gewissermaßen einen Doppel-Punkt. Auch der $(LC669319:fünftürige Seat Ibiza)$ war der Jury diese Über-Auszeichnung wert. Einen einfachen "red dot" erhielten der $(LC671729:Astra-Erbe Opel Insignia)$, das $(LC819883:Hybridauto Honda Insight)$, der neue $(LC774138:Volkswagen Golf VI)$, der $(LC739655:Frauenliebling Ford Fiesta)$, BMWs neuer 7er sowie das Frischluft-Coupé Z4 und schließlich nochmals der Seat Ibiza, diesmal allerdings in dreitüriger Ausführung. Auch bei den Zweirädern siegte BMW: Sowohl das Motorrad K1300 R als auch die K1300 S erhielten einen Red Dot Award.
Service-Links