Renault Kadjar dCi 130 4x4: 100.000-Kiometer-Dauertest
Langzeit-Stärken und -Schwächen des Kadjar

Der Renault Kadjar dCi 130 4x4 erfreute im Dauertest über 100.000 Kilometer mit seinem robusten Wesen. Trotzdem gab es so einige nörgelnde Kollegen. Die wesentlichen Erkenntnisse!
Im Januar 2017 war unser Renault-Dauertester zu uns gestoßen; in Kosmos-Blau, allradgetrieben und mit 130-Diesel-PS gesegnet. Dazu noch in der mehr als ordentlich ausstaffierten Bose Edition. Eigentlich der Prototyp eines Redaktions-Dauertesters: geräumig für allerhand Gepäck oder Ausrüstung, als Franzose fast schon typisch komfortabel – somit perfekt als Fotoauto und sparsam auf der Langstrecke, wo unsere Distanzkandidaten ja größtenteils unterwegs sind. Doch was hat er aus diesen Voraussetzungen gemacht?
Im Fahrtenbuch überwiegen kritische Kommentare

Solide Qualität, aber teils ungewohnte Bedienung. Die Tasten für die Sitzheizung fanden manche erst nach mehreren 10.000 Kilometern – hinten am Mitteltunnel.
Überblick: Alles zum Renault Kadjar
Der Kadjar nervt mit ständigem Gepiepe

Bei kurzen Stößen zeigt der Kadjar einen auffällig schlechte Abrollkomfort.
Langstreckenkomfort und Verbrauch überzeugten
Auf der anderen Seite erfreute uns der Kadjar mit seinem robusten Wesen. Nicht ein Liegenbleiber vermieste uns auf Dienstreisen die Laune. Nicht mal einen außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt müssen wir ihm ankreiden. Nur das Navi machte ab und an Zicken, sagte unserem Testwagenchef Marc Kaczmarek, er fahre gerade im Gardasee und nicht auf der Straße daneben, oder verlangte vom Fahrer, doch bitte zu wenden – mitten auf der Autobahn. Generell war die Autobahn bevorzugtes Kadjar-Revier. Langstreckenkomfort und Verbrauch überzeugten, die sehr gut funktionierende Sprachsteuerung wurde nachdrücklich gelobt, und selbst Kollege Jüngling musste feststellen: "Vom Piepen abgesehen schön leise." Geht doch.
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