Fahrbericht Renault Master

Renault Master (2019): Test, Motor, Transporter

Renault macht den Master fit

Renault peppt den in die Jahre gekommenen Master mit frischer Technik und etwas Schminke auf. Vor allem der 2,3-Liter-Diesel überzeugt im 3,5-Tonner.
Die Zeiten, zu denen ein Nutzfahrzeug einfach nur robust sein musste, sind auch bei der Blaumann-Branche längst vorbei. Mittlerweile erwarten auch Handwerker und Paketboten Komfort, Vernetzung und nach wie vor selbstverständlich Praktikabilität. Dem will Renault mit der Modellpflege des 3,5-Tonnen-Transporters Master, der immerhin schon seit 2010 auf dem Markt ist, Rechnung tragen.

Im Renault Master gibt es jetzt zeitgemäßes Infotainment

Im Master regiert immer noch robustes Hartplastik, aber er hat jetzt ein modernes Infotainment.

Von außen weisen unter anderem das C-förmige Tagfahrlicht und ein neuer Kühlergrill auf den verbesserten Master hin. Im neuen Armaturenbrett gibt es neben unzähliger Ablagen jetzt USB-Anschlüsse, eine Fläche für das induktive Laden des Smartphones und ein zeitgemäßes Infotainment-System mit 3,5 Zoll großem Bildschirm. Zwar regiert immer noch dunkelgraues Hartplastik, aber Chromringe und schicke Kippschalter peppen die Atmosphäre optisch auf. Im Kern bleibt bleibt der Renault Master natürlich immer noch ein mittelgroßer Transporter mit einem Laderaum von acht bis 17 Kubikmetern. Deswegen freuen wir uns über das LED-Licht, das das große Transportabteil hell erleuchtet, und über die soliden Griffe an den Türen, die das Betreten erheblich erleichtern.

Die 180 PS haben keine Mühe mit dem 3,5-Tonner

Fast spielerisch: Der 2,3-Liter-Diesel ist ein bisschen rau, bringt den Master aber ordentlich in Schwung.

Unter der Motorhaube verrichtet ein neuer 2,3-Liter-Dieselmotor mit 180 PS (132 kW) seinen Dienst, der beim Testwagen mit einer Sechsgang-Handschaltung kombiniert ist. Der Vierzylinder erreicht nicht nur die Euro 6d-TEMP-Abgasnorm, sondern soll bis zu einem Liter weniger verbrauchen, als die bisher verbauten Triebwerke. Renault gibt als Durchschnittskonsum 6,9 Liter pro 100 Kilometer an. Bei einem Tankvolumen von 105 Litern kommt man da schon ziemlich weit. Wir sind mit 10,3 Kubikmeter Laderaum und 660 Kilogramm Last unterwegs. Das simuliert den Alltagseinsatz und nimmt den Einblatt-Parabelfedern der Rohrprofil-Hinterachse die Härte. Auf der Straße kommt der Selbstzünder mit dem gut 2,6 Tonnen schweren Gefährt prächtig klar.
Egal ob Steigungen oder Überholvorgänge – der Master 180 dci bewältigt alles problemlos. Dank des maximalen Drehmoments von 400 Newtonmetern und des kurzen, auf Lasttransport abgestimmten Getriebes, geht es beim Beschleunigen gut voran. Auch 163 km/h Spitze sind ganz ordentlich. Um es kurz zu sagen: Der kernig klingende Diesel macht richtig Laune. Der Master 180 dci ist ab 39.734,10 Euro zu haben.

Fahrbericht Renault Master

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Autor: Wolfgang Gomoll

Stichworte:

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