2500 Euro, so wenig soll der neue Kleinstwagen nur kosten, den Renault zusammen mit Nissan entwickeln will. Das berichtet heute die französischen Zeitung "La Tribune" (23. November 2011). Gedacht ist das 3,60 Meter lange Autoin erster Linie für die Vermarktung in Schwellenländern. Zu einem späteren Zeitpunkt könne es aber auch in Europa verkauft werden, schreibt das Blatt. Vom Renault-Konzern gab es zunächst keine Bestätigung dazu. Nach Informationen der Zeitung soll ein gemeinsames Team von Renault und dem japanischen Partner Nissan ab dem 1. Januar 2012 mit der Entwicklung einer Plattform und eines Motors für das Auto beginnen. Es ist bisher nicht bekannt, ob dieser Wagen das bereits mehrfach angekündigte Billigauto wird, das Renault mit Nissan und der indischen Firma Bajaj bauen wollte.
Das Schnäppchenauto wäre eine Konkurrenz zum Tata Nano aus Indien, der ab 2012 auch in Deutschland verkauft werden soll. Den deutschen Vertrieb des Nano übernimmt die bayerische Firma Green Rent, die mit Stützpunkthändlern zusammenarbeiten will. Über die Preise kann nur spekuliert werden. In Indien kostet das Auto umgerechnet 2300 Euro. In Deutschland dürfte es um einiges teurer werden. Nach Angaben der BILD bekommt der Nano für Europa eine größere Karosserie und andere Sicherheitssysteme. Das billigste Auto aus dem Renault-Konzern in Deutschland ist bislang der Dacia Sandero, der für 6900 Euro zu haben ist.