(dpa/sb) Frankreich und Russland haben jetzt vereinbart, dass Renault im Rahmen einer Partnerschaft den russischen Autobauer  AvtoVAZ auf den aktuellen Stand der Technik bringt. Damit erhält Lada wieder eine Perspektive für die Zukunft, nachdem in Folge der Wirtschaftskrise das Aus drohte. Bei  AvtoVAZ werden die Lada-Modelle produziert. "Wir haben einen Durchbruch geschafft", sagte der russische Regierungschef Wladimir Putin und hob die Investition von Renault in das Lada-Werk Togliatti hervor. Damit könnten die Franzosen ihren Anteil von gut 25 Prozent an AvtoVAZ halten. Der Konzern benötigt nach dem Zusammenbruch des russischen Automarktes eine Kapitalerhöhung um 1,3 Milliarden Euro. Renault stelle 300 Millionen Euro in Form moderner Technik bereit.

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In Togliatti sollen künftig Autos der Marken Lada, Renault und Nissan auf der Basis des Dacia Logan vom Band laufen. Außerdem soll die Renault-Konzernschwester Nissan die Autoproduktion in Ostsibirien fördern. Bis 2015 ist eine Jahresproduktion von 900.000 Fahrzeugen geplant. Renault soll Lada außerdem bei der Entwicklung eines neuen Volumenmodells für den heimischen Markt helfen. 70 Prozent der Fertigungskapazitäten im Werk Togliatti bleiben für Lada reserviert, die restlichen 30 Prozent gehen an Renault-Nissan. Die fast 15.000 Beschäftigten von  AvtoVAZ in Togliatti sollen in zwei Tochtergesellschaften ausgegliedert werden.