Schnellladen: Ladepunktbetreiber Ionity wächst weiter
Der Schnellladepunkt-Anbieter Ionity geht in die Städte

Bild: dpa
Im siebten Jahr seit seiner Gründung blickt Ionity auf erfolgreiches Wachstum zurück: Seit 2017 errichtete der Ladedienstanbieter zwischen Polarkreis und Portugal rund 700 Ladeparks mit mehr als 4500 Ladepunkten auf. Damit ist ein engmaschiges Netz geknüpft.
Bereits heute ist Ionity "wirtschaftlich erfolgreich", wie der neue Geschäftsführer Jeroen van Tillburg kürzlich in "WELT" erklärte. Im Schnitt würden nach Unternehmensangaben doppelt so viele Autofahrer an Ionity-Ladepunkten der Kernmärkte ihren Akku laden als an öffentlichen Ladesäulen der Konkurrenz.
Typ-2-Ladekabel im Vergleich
Bis Ende 2025 will der Ladenetz-Gigant, hinter dem die Autohersteller Audi, BMW, Ford, Hyundai, Mercedes, Porsche und Volkswagen stehen, 1000 Standorte betreiben. Ionitys Anspruch ist es, zwischen jeder Station maximal 120 Kilometer Abstand zu lassen. Im Ladereport für Ladedienstanbieter 2024 wurde Ionity mit dem 2. Platz prämiert.
Ziel von Ionity: 1000 Standorte
Von dieser komfortablen Position aus macht sich das Joint Venture nun auf, weitere Märkte zu erobern. Bis Ende 2025 will das Netzwerk europaweit 1000 Ionity-Standorte aufbauen. Sie sollen kleinere Lücken füllen und in Ländern mit hoher Nachfrage wie Deutschland, Frankreich oder Schweden das Angebot "verdichten".
"Gleichzeitig richten wir unseren Fokus verstärkt auf städtische Gebiete", so van Tillburg gegenüber WELT. Ihm zufolge werden nur zehn Prozent aller Ladevorgänge an einer Autobahn durchgeführt. Folgerichtig, dass Ionity einen größeren Markt erschließen will.
Außerdem will Ionity in Süd- und Osteuropa expandieren, wo die Ladenetze allgemein noch weitere Maschen haben. Auch die Ladestandorte selbst sollen attraktiver werden, indem zusätzliche Annehmlichkeiten und ein Regenschutz hinzukommen.
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