Schweden gehört zu den beliebtesten Reisezielen für Wohnmobil-Urlauber in Europa. Doch wer in diesem Sommer Richtung Norden aufbricht, sollte besonders aufmerksam sein: Das Auswärtige Amt warnt Wohnwagen- und Wohnmobilbesitzer in seinen aktuellen Reise- und Sicherheitshinweisen ausdrücklich vor Einbrüchen und Überfällen.
Um eine klassische Reisewarnung handelt es sich nicht. Besonders brisant allerdings: Laut den Behörden sind solche Vorfälle auch auf offiziellen Campingplätzen keine Seltenheit.

Selbst Campingplätze sind betroffen

Die Warnung richtet sich vor allem an Urlauber, die mit Wohnmobil, Wohnwagen oder Pkw unterwegs sind und im Fahrzeug übernachten. Das Auswärtige Amt empfiehlt, möglichst bewachte Campingplätze anzusteuern, Fahrzeuge zusätzlich zu sichern und Wertsachen niemals sichtbar liegen zu lassen.
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Wer im Sommer 2026 Richtung Schweden aufbricht, sollte besonders aufmerksam sein.
Bild: WOF Wohnmobil Outlet Factory Verwaltung GmbH
Hintergrund sind zahlreiche Einbruchsfälle in den vergangenen Jahren. Immer wieder berichten Reisende von gestohlenen Dokumenten, Bargeld oder Wertgegenständen. Auch schwedische Polizeibehörden haben mehrfach vor entsprechenden Einbruchserien gewarnt.

Diese Regionen gelten als besonders kritisch

Offiziell nennt das Auswärtige Amt keine konkreten Gefahrengebiete. Bekannt gewordene Fälle häufen sich jedoch vor allem in Süd- und Westschweden.
Dazu zählen die Regionen rund um Malmö und Göteborg sowie die stark frequentierte E6 entlang der Westküste. Auch die Umgebung wichtiger Fährhäfen wie Malmö und Trelleborg taucht immer wieder in Zusammenhang mit Einbruchsserien auf.
2025 warnte die schwedische Polizei zudem vor mehreren Tatserien in den Regionen Fyrbodal und Älvsborg. Betroffen waren sowohl Campingplätze als auch Park- und Rastanlagen.

Das raten die Behörden

Reisende sollten wichtige Dokumente wie Ausweis, Führerschein und Fahrzeugpapiere getrennt und möglichst diebstahlsicher aufbewahren. Außerdem empfiehlt das Auswärtige Amt, elektronische Kopien wichtiger Unterlagen anzulegen und möglichst bargeldlos zu bezahlen.
Zusätzlich wird auf Taschendiebstähle in Innenstädten, an Flughäfen, auf Fähren und in touristischen Zentren hingewiesen. Auch Bandenkriminalität spielt laut den Behörden vor allem in größeren Städten eine Rolle.
Für Camper bedeutet das: Schweden bleibt ein faszinierendes Reiseziel – allerdings sollten Urlauber ihr Fahrzeug und ihre Wertsachen besser besonders sorgfältig absichern.