Seat Leon Cupra 290 (2016): Fahrbericht
So fährt der stärkste Cupra
Zum 20. Geburtstag der Cupra-Linie verpasst Seat dem Leon zehn Extra-PS. Taugt der Cupra 290 auch im Alltag? Fahrbericht!
- Marcel Sommer
Cupra, die Speerspitze der Seat-Baureihen, feiert ihren 20. Geburtstag – und beschenkt sich mit dem Leon Cupra 290 selbst. Dank zehn Zusatz-Pferdestärken kommt der 4,27 Meter lange und bis zu 250 km/h schnelle Kompaktwagen auf 290 PS. In Kombination mit 350 Newtonmeter Drehmoment ist der Fahrer Herr über eine echte Sportskanone.
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Video: Seat Leon Cupra 290 (2016)
Jubiläums-Cupra
Schalten für Könner
Für die Kraftübertragung auf die angetriebenen Vorderräder stehen ein DSG- oder ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe zur Wahl. Mit dem manuellen Schalter stoßen sportlich ambitionierte, aber zugleich nicht erfahrene Fahrer beim Tempo-100-Sprint allerdings an ihre Grenzen: Denn während der durchaus rasanten Beschleunigung ist nicht immer klar, ob gerade die Traktionskontrolle oder der Drehzahlbegrenzer die Leistung reduziert. Hier würden sich Sportfahrer eine oder mehrere Leuchtdioden zur Unterstützung wünschen. Genau die benötigt der Cupra 290-Besitzer auch, wenn er die angegebenen 6,7 Liter Normverbrauch erreichen will. Wer den Durst im einstelligen Bereich hält, kann sich schon glücklich schätzen.
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Der Gesamteindruck: sportlich-dynamisch

Darf gerne mehr Emotion versprühen: Das Sportlenkrad im klaren und nüchternen Cockpit.
Bild: Werk
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