Shelby SuperCars Tuatara
Echse gegen Veyron

2012 verliert der Bugatti Veyron Super Sport seinen Titel als schnellster Serienwagen der Welt – sagt Shelby SuperCars. Der 1350 PS starke "Tuatara" soll ihn schlagen.
- Stephanie Kriebel
Schon Ende 2010 kündigte der amerikanische Kleinserienhersteller Shelby SuperCars (SSC) einen neuen Herausforderer für den Bugatti Veyron Super Sport an – seines Zeichens der bislang schnellste Serienwagen der Welt. Nun endlich legte man sich im Hause SSC auf einen Namen für die Flunder fest, die mit einem Siebenliter-V8 mit zwei Turboladern an den Start gehen soll: Tuatara soll der über 1350 PS starke Wagen heißen. Eine vielleicht etwas spezielle Wahl. Bei SSC ist man sich dessen bewusst und erklärt deswegen vorsichtshalber auch, wie man diesen Namen ausspricht, nämlich so: twu‐tar‐ah. Namensvetter des neuen Veyron-Rivalen ist übrigens eine neuseeländische Echse aus der Urzeit.
Ihn gilt es zu besiegen: Bugatti Veyron 16.4 Super Sport im Test

Der Bugatti muss sich warm anziehen: Der Tuatara soll rund 440 km/h Topspeed schaffen.
Glaubt man den Daten, die die Amerikaner veröffentlicht haben, sieht es tatsächlich schlecht aus für den Veyron Super Sport: Der SSC Tuatara soll rund 440 km/h schaffen. Nach 2,6 Sekunden soll die Tachonadel Tempo 100 anzeigen, geschaltet wird entweder über eine manuelle Sechsgangschaltung oder ein sequenzielles Getriebe mit ebenfalls sechs Gängen. Weitere Infos verrät die US-Firma noch nicht. Eine erste Preisansage gab es allerdings bereits: 970.000 Euro. Warten wir mal ab, ob es bis zum Serienstart dabei bleiben wird. Und ob Bugatti bis dahin nicht doch noch ein PS-Ass aus dem Ärmel zieht.
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