Skoda Octavia RS (2020): Test
Exklusiv: Erste Mitfahrt im neuen 245 PS starken Skoda Octavia RS
Fahrbericht Skoda Octavia RS (2020)
AUTO BILD nimmt exklusiv auf dem Beifahrersitz des neuen Octavia RS Platz. Neben Benziner und Diesel kommt auch ein Plug-in-Hybrid. Erste Mitfahrt!
- Christoph Richter
Tschechien, Mladá Boleslav. Dort, wo vor 125 Jahren alles für die Marke Skoda begann, treffen wir heute auf den jüngsten, sportlichsten und vor allem wichtigsten Spross der Familie, der noch 2020 zu den Händlern rollt. Bevor es losgeht, drehen wir noch eine Runde um den neuen Octavia RS. An der Front fällt schnell auf: Diese gewisse Ähnlichkeit zur Mercedes E-Klasse (W 212) von vor zehn Jahren ist bei der neuen Generation einer sportlich, aber nach wie vor dezent gezeichneten Front gewichen.
Unter der Haube steckt ein Zweiliter-Vierzylinder mit 245 PS

Genug Dampf: Mit dem Zweiliter-Turbo geht der Octavia RS in 6,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100.
Am Klang wird bis zum Marktstart noch gearbeitet

Noch klingt der Octavia RS etwas dünn. Das sollen ein neuer Auspuff und ein Soundgenerator ändern.
Das größte Novum, das vor allem Firmenwagenfahrer in puncto Steuerentlastung interessieren dürfte: Erstmals bietet Skoda neben Benziner und Diesel (optional mit Allrad) auch einen RS als Plug-in-Hybrid an. Leistungstechnisch liegt er auf einer Stufe mit dem Benziner, heißt also 245 PS Systemleistung. Zustande kommt diese aus einem 1,4-Liter-TSI mit 150 PS und einem Elektromotor mit 85 kW. Das reicht für gut 60 elektrische Kilometer. Zu Preisen äußert sich Skoda bisher nicht.
Das Fazit: Skodas Alleskönner im Sportanzug steht eine absatzstarke Zukunft bevor, so viel ist sicher. Bleibt die Frage, wer das Rennen macht: Benziner, Diesel oder der neue Plug-in-Hybrid? Erster Eindruck: 4/5 Sterne.
Service-Links
















