Skoda Rapid Spaceback: Fahrbericht
So fährt der Rapid Spaceback

Mit dem Rapid Spaceback legt Skoda einen veritablen Golf-Gegner auf. Doch davon will man offiziell bei den Tschechen nichts wissen. Hier kommt unser Fahrbericht!
Offiziell sieht Skoda den Rapid Spaceback – ein Zwitter aus Kurzheck und Kombi – vor allem als Gegner für Importmodelle wie den Hyundai i30, den Chevrolet Cruze oder den Kia cee'd. Mit ihm will der VW-Konzern die ebenso aufmüpfige wie ambitionierte Konkurrenz aus Korea auf Distanz halten. Doch so ganz nebenbei ist der Spaceback damit auch der vielleicht härteste Herausforderer für den VW Golf. Denn was dem neuen Modell aus dem Osten an moderner Technik, bei der Finesse im Innenraum und auf der Ausstattungsliste fehlt, macht er bei Platz und Preis lässig wieder wett. Obwohl fast 18 Zentimeter kürzer als die vor Jahresfrist eingeführte Rapid Limousine, bietet der 4,30 Meter lange Spaceback bei 2,60 Metern Radstand noch immer den größten Innen- und den üppigsten Kofferraum in der Golf-Klasse und ist mit einem Grundpreis von 14.990 Euro obendrein etwa 3000 Euro günstiger als der billigste Fünftürer aus der Golf-Palette.
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Das Ambiente erreicht nicht Golf-Niveau, der Material-Mix ist trotzdem in Ordnung.
Junge Kunden im Fokus
Zwar bedient der Spaceback ein neues Segment. Aber die alten Ideale leben weiter. "Simply Clever" gilt deshalb auch für das neue Modell, verspricht Entwicklungschef Frank Welsch und lenkt den Blick auf Extras wie die simple aber clevere Halterung fürs Handy im Cupholder, die vielen Taschenhaken im Kofferraum, den eingebauten Mülleimer in der Seitentür oder – ja doch – den mittlerweile hinlänglich bekannten Eiskratzer im Tankdeckel. Aber die Tschechen haben diesmal auch einen Sinn fürs Schöne: Der ganze Stolz von Designchef Jozef Kaban ist deshalb neben den prima Proportionen des Spaceback sein neues Style-Paket. Dazu gehört neben den üblichen Positionen wie größeren Rädern, glänzenden Spiegelkappen und verdunkelten Deckgläsern auf den Leuchten vor allem eine modifizierte Heckklappe: Wo das Serienmodell unter der Scheibe wie üblich einen zehn Zentimeter breiten Blechsteg trägt, wird das schwarz eingefärbte Glas in der Style-Version bis unten hin verlängert und erinnert jetzt ein wenig an iPhone & Co. Das gibt dem Spaceback jene frische Finesse, die auch jüngere Kundenkreise ansprechen soll. Lieber cool sein als klassisch Kombi fahren.
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