Skoda Slavia Facelift (2026)
Skoda Slavia: Diese Limousine kostet unter 10.000 Euro

Eine 4,54 Meter lange Skoda-Limousine für umgerechnet rund 9000 Euro? Der Slavia macht's möglich. Jetzt kommt das Facelift – aber nicht zu uns!
Bild: Skoda Auto
Skoda macht den Slavia fit für die zweite Lebenshälfte. Die kompakte Limousine bekommt einen frischeren Look, mehr Komfort und eine neue Achtgang-Automatik. Einen Haken gibt es: Nach Deutschland kommt sie nicht.
Während klassische Limousinen auf dem europäischen Markt immer seltener werden, hält Skoda in Indien am Stufenheck fest. Dort ist der Slavia seit 2022 unterwegs – und nun bekommt er ein umfangreiches Facelift.
Frischer Look, sportlicher "Monte Carlo"
Mit 4,54 Meter Länge fährt der Viertürer ungefähr auf Octavia-Niveau. Technisch basiert er auf der speziell für Indien entwickelten MQB-A0-IN-Plattform des Volkswagen-Konzerns. Bislang wurden knapp 80.000 Exemplare verkauft.

Zwischen den Rückleuchten prangt der Skoda-Schriftzug, der Kofferraum fasst stattliche 521 Liter.
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Optisch bleibt Skoda seiner bewährten Linie treu. Für das Facelift werden unter anderem die LED-Scheinwerfer und Rückleuchten überarbeitet, dazu kommen neue Leichtmetallräder. Wer es sportlicher mag, kann weiterhin zum Slavia Monte Carlo greifen. Die Ausstattungslinie setzt sich mit schwarzen Details, Zweifarblackierung und speziellen Schriftzügen von den übrigen Varianten ab.
Unter der Haube bleibt es bei zwei TSI-Benzinern. Als Einstieg dient der 1,0-Liter-Dreizylinder mit 115 PS. Neben dem Sechsgang-Schaltgetriebe gibt es für ihn künftig eine neue Achtgang-Wandlerautomatik. Darüber rangiert der 1,5-Liter-TSI mit 150 PS und Siebengang-DSG. Beim stärkeren Slavia verbaut Skoda nach dem Facelift auch an der Hinterachse Scheibenbremsen.

Den Skoda Slavia gibt's auch als sportlichere "Monte Carlo"-Version mit roten Zierelementen im Grill und roten Bremssätteln.
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Bemerkenswert ist die Ausstattung. Neben einem digitalen 10,25-Zoll-Cockpit und einem 10,1-Zoll-Infotainment gibt es unter anderem kabelloses Apple CarPlay und Android Auto sowie eine 360-Grad-Kamera.
Massagefunktion für die Rücksitze
Ungewöhnlich für diese Fahrzeugklasse: Skoda bietet sogar eine Massagefunktion für die Rücksitze an. Neu ist außerdem ein KI-basierter Sprachassistent, der speziell darauf trainiert wurde, verschiedene indische Englisch-Akzente zu verstehen.

Auffällig ist die umfangreiche Serienausstattung des Skoda Slavia mit kabelloser Smartphone-Konnektivität und einem KI-Assistenten.
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Produziert wird der Slavia in Indien. Von dort aus liefert Skoda die Limousine auch in weitere Wachstumsmärkte. Ein Start in Deutschland oder anderen westeuropäischen Ländern ist nicht vorgesehen. Eigentlich schade: Mit einem bisherigen Grundpreis von 999.900 Rupien (umgerechnet knapp 9000 Euro) würde der Slavia auch hierzulande einige Kunden finden.
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