Sommerzeit im Auto
So wird an der Uhr gedreht

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Zweimal im Jahr wird die Uhr umgestellt. Vor Jahren war das im Auto-Cockpit keine große Sache – heute stehen Autobesitzer ohne Betriebsanleitung oft im Regen. So bleiben Sie im Takt.
Erst auf den Nippel drücken, das Menü durch die linke Lasche ziehen, an der kleinen Kurbel drehen und am dritten Zweig des Baums rechts abbiegen, viermal ... – und dann? Dann ist immer noch Winterzeit im Auto. Geht Ihnen das auch so? Immer wenn das Präzisions-Messgerät Autouhr umgestellt werden muss, steht man davor wie der Ochs vorm Berg. Ohne Bedienungsanleitung geht meist gar nichts. Und mit? Lässt man den Zeitmesser doch lieber im Winterrhythmus weiterticken. Dabei ist es so einfach. Drücken und drehen – wie einst im Käfer –, schon bewegen sich die Zeiger Richtung Sommerzeit. Oder – ganz modern – durch ein ferngesteuertes Signal stellt sich die Uhr automatisch um. Wie von Geisterhand – pünktlich und zuverlässig. Wie moderne Autouhren gestellt werden, haben wir ausprobiert. Und nun ein paar graue Haare mehr.
Anderes Auto, anderes System: In der Bildergalerie gibt es Beispiele!

Über Funk: Die Funkuhr in vielen Audi-Modellen empfängt von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig ein Signal, übernimmt von dieser Mutteruhr die richtige Zeit.
Über RDS: Einige Opel-Uhren nutzen das sogenannte RDS-Signal. Rundfunksender übermitteln auf dieser Zusatzfrequenz ein Zeitsignal, mit dem sich die Uhr automatisch einstellt.
Über GPS: Die GPS-Zeit ist das Zeitsystem der Satelliten des Global Positioning Sytems. GPS-Empfänger, z. B. das Navigationssystem im Mercedes, können diese Zeit empfangen und übernehmen.
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