Subaru Trezia: Fahrbericht
Gut geklonter Minivan

Subaru geht neue Wege: Der Trezia ist ein geklonter Toyota Verso-S. Und das Ergebnis ist überzeugend. Der Minivan ist soft abgestimmt, bietet viel Platz und schluckt wenig Sprit.
- Stephan Bähnisch
Ein neues Produkt in Krisenzeiten zu präsentieren, macht es einem Autobauer nicht leichter. So fällt der Start des Subaru Trezia mitten in die Nachwehen der Erdbebenkatastrophe in Japan. Auch das Toyota-Werk in Japan, in dem der Trezia gebaut wird Subaru gehört zu 16 Prozent Toyota), wurde bei dem Beben beschädigt, berichtet der neue Subaru-Geschäftsführer Volker Dannath, bevor er die Vorzüge des neuen Minivans anpreist. Lieferengpässe wird es trotzdem nicht geben, die erste Charge des Toyota Verso-S-Klons Trezia ist bereits in Europa gelandet. Gut so, denn der Kleine hat überzeugende Qualitäten. Wer einsteigt, genießt eine hohe Sitzposition und gute Übersicht. Aufgrund der kastigen Bauweise finden auch Sitzriesen genügend Kopffreiheit. Das Cockpit wirkt nicht überfrachtet und ist teilweise sogar in weiches Plastik gekleidet, die Bedienelemente sind stimmig angeordnet.
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Hinter die Heckklappe passen mindestens 363 Liter, die Ladekante ist angenehm niedrig.
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Das Cockpit wirkt nicht überfrachtet und ist teilweise sogar in weiches Plastik gekleidet.
Technische Daten Subaru Trezia Länge/Breite/Höhe: 3,99 m/1,70 m/1,60 m • Radstand: 2,55 m • Kofferraumvolumen: 363 bis 1388 Liter • Motoren: 1,33-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 73 kW/99 PS mit Sechsgangschaltgetriebe • max. Drehmoment: 125 Nm bei 4000/min • 0-100 km/h: 13,3 Sek. • Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h • Normverbrauch: 5,5 l/100 km • CO2-Ausstoß: 127 g/km • Preis ab 16.200 Euro • 1,4-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor mit 66 kW/90 PS • 205 Nm bei 1800/min • 12,1 Sek. • 175 km/h • 4,3 l/100 km • 113 g/km • Preis ab 18.100 Euro.
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