Subaru XV: Test
Bekannte Linie, neue Technik

Auf den ersten Blick sieht der neue Subaru XV aus wie der alte, unterm Blech aber ist alles anders. Wir haben eine Testfahrt unternommen.
- Thomas Rönnberg
Eigenwillig sah schon der bisherige Subaru XV aus: oben eher ein Pkw mit Fließheck, unten schwarze Geländebeplankung und ein hochbeiniges Fahrwerk. Doch den Kunden gefällt's – Subaru verkauft in Europa nur noch vom Forester mehr Autos. Da ist es kein Wunder, dass der Nachfolger das Konzept beibehält.
Unterm Blech hat sich einiges getan

Bessere technische Basis: Die neue XV-Plattform sorgt für mehr Innenraum und ein agileres Fahrverhalten.
Bild: Subaru
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Weniger begeistert das neue Triebwerk. Der Zweiliter-Benziner wurde auf Direkteinspritzung umgestellt, dadurch stiegen Leistung und Drehmoment ein bisschen. Doch die Reaktion aufs Gas wirkt zumindest im Vorserien-Testwagen verzögert – auch durch die stufenlose Automatik. Die muss aber sein; Handschaltung wird's ebenso wenig geben wie den bisherigen 150-PS-Diesel. Einzige Alternative: der weitgehend unveränderte 1,6-Liter-Benziner mit 114 PS.
Fahrzeugdaten Subaru XV 2.0 Lineartronic: • Motor: Vierzylinder-Boxer, vorn längs • Hubraum: 1995 cm³ • Leistung: 115 kW (156 PS) • max. Drehmoment: 196 Nm • Vmax: ca. 190 km/h • 0–100 km/h: ca. 10,5 s • Antrieb: Allradantrieb, stufenlose Wandlerautomatik • Tankinhalt: 63 l • L/B/H: 4456/1800/1615 mm • Kofferraum: 385–1290 l • Leergewicht: ca. 1420 kg • EU-Mix: ca. 6,4 l Super/100 km • Abgas CO2: 146 g/km • Preis: ca. 25.000 Euro
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