Nach der Weltpremiere des Swift Plug-in-Hybrid auf der Tokyo Motor Show im Oktober 2009 zeigt Suzuki den kleinen Saubermann jetzt erstmals in Europa. Als Plattform wählen die Japaner den Genfer Salon 2010 (4. bis 14. März). Der Plug-in-Hybrid kombiniert einen Elektromotor mit Lithium-Ionen-Akku und 74 PS, der an jeder handelsüblichen Steckdose aufgeladen werden kann. Zusätzlich wird der Energiespeicher kontinuierlich während der Fahrt von einem Dreizylinder-Verbrennungsmotor mit 660 Kubikzentimeter Hubraum gespeist. Kurzstrecken von bis zu 20 Kilometern soll der Swift Plug-in-Hybrid fast ausschließlich im Elektrobetrieb zurücklegen. Anders als andere Hersteller verwendet Suzuki den Ottomotor nur, um den E-Motor zu füttern – ähnlich wie der Range Extender (Reichweiten-Verlängerer) im Opel Ampera.
Die Mittelklasse Kizashi hat Suzuki für Eurpa erstmal auf Eis gelegt, trotzdem steht die jüngste Version in den Palexpo-Hallen am Lac Léman. Das Flaggschiff der Japaner kommt mit einem intelligenten Allradantrieb und einem 2,4-Liter-Benziner mit 178 PS. Die Kraftübertragung übernimmt ein CVT-Automatikgetriebe, das sich wahlweise auch über Schaltpaddles am Lenkrad bedienen lässt. Auch beim Grand Vitara gibt es etwas Neues: Der Offroader erhält eine neue Hecktür ohne aufgesetztes Reserverad. Das ist wenig spektakulär, erleichtert aber das Parken in der Stadt.