Suzuki Jimny: Tuning von Cal's Motor
Kalifornischer Retrolook für den Jimny

Bild: Cal's Motor
Der Suzuki Jimny ist und bleibt eine Ikone. Doch wer heute einen Jimny in Deutschland fahren möchte, der ist auf ein Gebrauchtmodell oder ein Importfahrzeug angewiesen, da die Neuwagenproduktion im Sommer 2024 eingestellt wurde.
Wer also noch einen gebrauchten Offroader in der Garage hat, der kann diesen mithilfe des Tuning-Kits von Cal's Motor in ein echtes Retro-Schmuckstück verwandeln, das an klassische US-SUV der 70er-Jahre erinnert!
Suzuki Jimny im California-Look
Ford Bronco, GMC Jimmy oder Chevrolet K5 Blazer – das sind ganz klar die Inspirationsquellen für das japanische Tuning-Kit. Zu erkennen ist das bereits an der modifizierten Front: Der Jimny erhält kantige LED-Scheinwerfer, einen breiten Kühlergrill im verchromten Oldschool-Look und einen massiven Frontstoßfänger, ebenfalls in Chrom. Das Resultat ist ein kantiges und nostalgisches Design, das stark an die amerikanischen Klassiker erinnert.

Die Front bekommt dank des verchromten Kühlergrills den Oldschool-Look eines alten US-SUV.
Bild: Cal's Motor
Auch am Heck wurde Hand angelegt – die eckigen Rückleuchten wurden durch runde LED-Elemente ersetzt, die auf einem passenden Chrom-Heckstoßfänger sitzen. Zusätzlich sorgen verbreiterte Kotflügel, Retro-Felgen mit glänzenden Chromkappen und Geländereifen für eine robuste Optik.

Auch am Heck zieren Chromdetails den modifizierten Jimny.
Bild: Cal's Motor
Innen bleibt der Umbau dezent. Der Jimny erhält neue Polster in lederähnlichem Look, speziell designte Fußmatten von Cal's Motor sowie moderne technische Ausstattung, darunter ein Siebenzoll-Touchscreen und einen digitalen Rückspiegel.

Innen gibt es kleinere Anpassungen – etwa neue Lederbezüge.
Bild: Cal's Motor
Technisch bleibt der Jimny dagegen komplett unangetastet: Er wird weiterhin vom bekannten, 103 PS starken 1,5-Liter-Vierzylinder angetrieben, wahlweise kombiniert mit einem manuellen Fünfganggetriebe oder einer Viergangautomatik. Der zuschaltbare Allradantrieb bleibt ebenso erhalten wie die kompakte Geländetechnik des Originals. Wer möchte, kann beim Umbau allerdings ein leicht angehobenes Fahrwerk dazubuchen.
Über 20.000 Euro für den Umbau
Preislich liegt der umgebaute Jimny deutlich über dem Serienmodell. Die dreitürige Version mit "Beas+ L"-Kit startet in Japan bei rund 3.080.000 Yen, was umgerechnet etwa 20.700 Euro entspricht. Die fünftürige "Nomade"-Variante beginnt bei etwa 3.740.000 Yen (rund 25.200 Euro). Damit liegt der Preis deutlich über dem des Standard-Jimny.
Hinzu kommen die Kosten für Import und Zulassung – ein teures und aufwendiges Unterfangen. Deshalb setzt man trotz des coolen Looks vielleicht doch lieber auf europäische Retro-Tuner wie DAMD und Co, um den Importtrubel zu umgehen.
Cal's Motor setzt auf Nostalgie
Hinter dem "Beas+ L"-Kit steht Cal's Motor, eine Marke der japanischen Tuningfirma Alpine Style, die sich auf Retrodesign mit einem ganz bestimmten Vibe spezialisiert hat. Die Idee: kalifornischer Lifestyle im Mini-SUV-Format – mit Inspiration aus Surfkultur, Car-Culture und dem Look klassischer US-Modelle der 1960er- bis 80er-Jahre. Besonders auffällig ist die konsequente Gestaltung: Cal's Motor setzt auf Chromakzente, geometrisch klare Linien und bewusst einfache, nostalgische Designs, die sich stark von der modernen SUV-Formensprache abhebt.
Neben dem Jimny hat sich Cal's Motor auch andere Kleintransporter vorgeknöpft. So wurden unter anderem der Nissan NV200 (als "Sonova") und der Toyota HiAce in ähnliche Retromodelle verwandelt.
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