Suzuki Vitara (2019): Kaufberatung
Ist der Suzuki Vitara ein SUV-Schnäppchen?

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Der Suzuki Vitara wandelte sich mit dem letzten Generationswechsel vom veritablen Geländegänger zum Mainstream-SUV. AUTO TEST zeigt, was sich mit dem aktuellen Facelift getan hat!
Der Suzuki Vitara ist dem Namen nach ein alter Bekannter. Er startete 1988 als kurzer Dreitürer mit raubeinigem Charme, 1990 folgte ein Fünftürer mit längerem Radstand. Ab 1998 firmierte die zweite Modellreihe unter dem Namen Grand Vitara, 2005 abgelöst von Generation drei. 2015 erfolgte dann der Wechsel vom kernigen Offroader mit Leiterrahmen zum nun wieder nur Vitara heißenden SUV, das mit seinen Ahnen etwa so viel gemein hat wie ein Stubentiger mit einer Wildkatze. Ende 2018 folgte das aktuelle Faceliftmodell. Diese Modellpflege ging mit einem einschneidenden Eingriff in die Motorenpalette einher: Die überaus sparsamen Diesel wurden komplett aus dem Programm genommen. Jetzt stehen für den Vitara nur noch zwei Benziner mit 111 bzw. 140 PS zur Wahl. Beide Aggregate sind direkteinspritzende Turbomotoren mit zwei obenliegenden Nockenwellen. Das schwächere, ein Dreizylinder, löst den 1.6-Basisbenziner mit 120 PS ab, der 140-PS-Benziner ist ein kräftiger Vierzylinder, der mit zurückhaltender Geräuschkulisse den Ohren schmeichelt. Und weil er sein turbounterfüttertes Drehmoment von 220 Newtonmetern über einen weiten Bereich von 1500 bis 4000 Umdrehungen spannt, ist es nur selten nötig, ihn bis zu seinem Leistungsmaximum bei 5500 Touren zu drehen. So lässt sich auch der gerade mal 1120 Kilogramm schwere Benziner tendenziell sehr sparsam bewegen.
Für echten Geländeeinsatz ist der Vitara kaum geeignet

Schotter ja, echtes Gelände besser nicht. Bodenfreiheit? Nur 18,5 Zentimeter.
Überblick: Alles zum Suzuki Vitara
Das Schnäppchen-Argument ist schnell passé

Das Cockpit ist übersichtlich gestaltet. Der Infotainment-Bbildschirm ohne mechanische Tasten wirkt moderner, als er sich im Gebrauch darstellt.
Die Haltbarkeit des technischen Unterbaus beeindruckt

510 bis 645 Kilogramm Zuladung reichen locker für vier Erwachsene mit je einem großen Reisekoffer.
Fazit von Attila Langhammer: Der Suzuki Vitara ist ein grundsolider Typ mit attraktivem Raumangebot. Allerdings würden wir einen Bogen um die reichhaltige Topausstattung machen, denn damit wird er für das, was er prinzipiell bietet, zu teuer. Der Allradler ist in schneesicheren Gebieten sinnvoll, für ernsthaftere Einsätze im Gelände kommt er dagegen kaum infrage.
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