TCR: Neuville mit Gaststart

Rallyestar fährt für Hyundai

Thierry Neuville ist einer der drei Titelkandidaten in der Rallye-WM. Nun bestreitet er am Wochenende einen Gaststart in der ADAC TCR Germany.
Rad an Rad statt im Drift um die Kurven: Rallye-Ass Thierry Neuville (31) steigt am Wochenende am Nürburgring (Sa., 13 Uhr, Sport 1) für einen Gaststart in der ADAC TCR Germany aus seinem WRC-Hyundai i20 Coupé (1,6-l-R4-Turbo/380 PS) in den TCR-Hyundai i30 N (2-l-R4-Turbo, 350 PS). In der Rallye-WM gewann der Belgier seit seinem Debüt 2012 elf Rallyes.
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Für Neuville ist es mehr als nur eine PR-Aktion: „Auch wenn viele Fahrer Tourenwagenspezialisten sind, glaube ich, dass ich für eine Überraschung sorgen kann“, sagt er. Und: „Direkt danach steht die Rallye Deutschland auf dem Programm – auf Asphalt. Da kann ich aus der TCR etwas mitnehmen.“

Neuville tauscht seinen WRC Hyundai i20 gegen einen TCR Hyundai i30 N ein.

Trotzdem bleibt es für Neuville ein einmaliger Auftritt. Obwohl er nur 15 Kilometer von der Rennstrecke in Spa aufgewachsen ist, war für ihn immer der Rallye-Sport die Nummer eins: „Wir waren natürlich regelmäßig beim Formel-1-Rennen und bei den 24 Stunden von Spa, aber wenn wir eine Rallye besucht haben, war meine Aufregung größer. Das ist einfach spektakulärer.“
Allein: Im Rundstreckensport – und das gilt für die TCR ganz besonders – kommt es zu Rad-an-Rad-Duellen, während die Fahrer im Rallye-Sport nur gegen die Uhr fahren. Neuville: „Zweikämpfe vermisse ich aber nicht. Vom Fahrerischen her ist eine Rallye viel anspruchsvoller. Denn wir müssen auch noch mit ständig wechselnden Streckenbedingungen zurechtkommen.“
Trotzdem: Rallye-Rekordweltmeister Sébastien Loeb ist nach seiner WRC-Karriere in den Rundstreckensport eingestiegen. Auch Neuville gibt zu: „Nach meiner Rallye-Karriere ist das eine Option.“

Fotos: Hyundai

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