Tempo-30-Schild

Tempo 30: Neue Studie

Weniger Tempo, weniger Staus

Die Frage ist lang und breit diskutiert: Wie wirkt sich Tempo 30 auf den Verkehrsfluss aus? Eine neue Studie stellt eindeutig positive Effekte fest und widerlegt damit Verkehrsminister Ramsauer.
Einer Studie der UniversitĂ€t Duisburg-Essen zufolge lĂ€sst sich der Verkehrsfluss in Ortschaften durch Tempo 30 verbessern. Der Zeitverlust durch ein Tempolimit betrage nur zehn bis 20 Sekunden pro Kilometer. Außerdem könnten die Unfallzahlen um rund 40 Prozent sinken. Die GrĂŒnde dafĂŒr seien unter anderem kĂŒrzere Bremswege, eine bessere Wahrnehmung der Situationen abseits der Fahrbahn und eine höhere Beachtungsquote von Verkehrsschildern. Insgesamt, so Studienleiteren Maria Limbourg, sei bei Autofahrern ein gleichmĂ€ĂŸiger, gelassener und souverĂ€ner Fahrstil feststellbar.

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WÀre der Verkehr zÀh wie Kaugummi? Die Studie der Uni Duisburg-Essen widerlegt Verkehrsminister Ramsauer.

Die Ergebnisse der Studie widersprechen laut Limbourg auch Aussagen von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), wonach sich der Verkehr bei Tempo 30 "zĂ€h wie Kaugummi dahinziehen" wĂŒrde. Verkehrsteilnehmer wĂ€ren aufgrund der höheren Sicherheit öfter als FußgĂ€nger oder Radfahrer unterwegs, womit die Zahl der Autos sinken und der Verkehrsfluss besser werden wĂŒrde. Auch der Zeitverlust wĂ€re meist zu verschmerzen. Limbourg: "Wenn man bedenkt, dass die meisten Autofahrten innerhalb von Ortschaften unter einer LĂ€nge von fĂŒnf Kilometer liegen, macht die maximale Verzögerung höchstens zwei Minuten aus."
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