Tesla bringt Überschussladen-Funktion
Tesla-Autos lassen sich jetzt rein mit Solarstrom laden

E-Autos tanken Strom, Solaranlagen produzieren ihn. Das sogenannte Überschussladen bringt beides zusammen. Tesla integriert so eine Funktion jetzt in sein System. Die arbeitet aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Bild: Tesla
Die Idee des Überschussladens ist simpel: Nur wenn die Solaranlage viel Strom produziert, soll das E-Auto laden. Auf diese Weise lässt sich Geld sparen und Energie clever nutzen. Tesla hat nun eine Überschussladen-Funktion ("Charge on Solar") für sein hauseigenes Ökosystem herausgebracht. In Verbindung mit dem Stromspeicher Tesla Powerwall lässt sich ein Tesla-Fahrzeug nur mit der überschüssigen Energie aus der Solaranlage laden.
So ist das Überschussladen gedacht
Mithilfe der neuen Funktion können Besitzer kompatibler Tesla-Modelle ihr Fahrzeug ab sofort vollständig mit überschüssigem Strom aus der eigenen Solaranlage aufladen. Voraussetzung hierfür ist, dass im Haus eine Tesla Powerwall in Kombination mit einer Solaranlage genutzt wird. Um die kostenlose Funktion nutzen zu können, muss sie über die Tesla-App aktiviert werden.
Die Funktion lässt sich über einen "Sonnen-Schiebregler" steuern. Damit wird eingestellt, welchen Mindest-Ladestand das Fahrzeug erreichen soll (mit öffentlichem Strom) und ab wann es nur mit Überschüssen aus der Photovoltaikanlage weiterlädt.
Kompatibilität und Voraussetzungen
Die neue Funktion ist in Deutschland ab sofort verfügbar. Die Voraussetzungen lauten:
Wie Sie die neue Funktion in der App einrichten, erfahren Sie auf der Support-Website von Tesla.
Kombination mit weiteren Powerwall-Funktionen
Die "Überschussladen"-Funktion arbeitet laut Tesla nahtlos mit anderen Powerwall-Modi zusammen, darunter Notstromreserve, Unwetterwarnung, Eigenversorgung, Entkopplung vom Stromnetz und zeitbasierte Steuerung für die Nutzung in Verbindung mit Strombörsen und dynamischen Stromtarifen.
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