Tesla erweitert Supercharger-Zugang
Tesla aktualisiert Supercharger für breitere Nutzung

Bild: James D. Morgan/Getty Images
- Przemyslaw Szymanski
Die Nutzung von Teslas Supercharger-Ladestationen durch Elektroautos anderer Hersteller war bisher oft eine Herausforderung. Zwar hat der US-Autobauer sein weitreichendes Ladenetzwerk bereits für Fahrzeuge jenseits der eigenen Marke geöffnet, doch unterschiedliche technische Standards und Kompatibilitätsprobleme führten immer wieder zu Frustration bei Fahrern. Nun hat Tesla angekündigt, diese Hindernisse durch gezielte Optimierungen zu beseitigen.
Mehr V4-Supercharger geplant
Auf X (ehemals Twitter) gab das Unternehmen bekannt, insgesamt vier große Änderungen an seinem Supercharger-Netzwerk vornehmen zu wollen. Dazu gehört unter anderem eine höhere Verbreitung der V4-Säulen, die mit längeren Ladekabeln ausgestattet sind. Tesla erklärte, dass in den nächsten 18 Monaten mehr Supercharger mit langen als mit kurzen Kabeln verfügbar sein werden.
Änderungen an bestehenden Standorten
Dies soll sicherstellen, dass künftig alle Elektroautos – unabhängig von der Position des Ladeanschlusses am Fahrzeug – problemlos geladen werden können, ohne andere Ladeports zu blockieren. Zusätzlich hat Tesla seine 1500 bereits bestehenden Standorte eigenen Angaben nach entsprechend angepasst, um die Zugänglichkeit und Kompatibilität weiter zu verbessern.
Tesla hofft auf einheitliche Anschluss-Platzierung
Der US-Autobauer hofft außerdem, dass andere Hersteller künftig einheitlich die Ladeanschlüsse hinten links oder vorne rechts am Fahrzeug platzieren. Das würde "eine nahtlose Kompatibilität mit über 30.000 Superchargern mit kurzen Kabeln" garantieren, so Tesla. Hier ist das Unternehmen aber auf das Wohlwollen der anderen Hersteller angewiesen. Ob sich die auf diese Designänderung einlassen, bleibt fraglich. Es wird sich also noch zeigen müssen, ob der Plan des US-Autobauers aufgeht.
Weitreichende Software-Optimierungen geplant
Bis dahin setzt Tesla neben den beschriebenen Anpassungen auf Software-Optimierungen, um die Verfügbarkeit der Supercharger besser vorhersagen zu können. Mit der neuen Version erkennt das System, wenn Elektrofahrzeuge mit Ladeanschlüssen an ungewöhnlichen Positionen – also nicht hinten links oder vorne rechts – an kurzen Ladekabeln angeschlossen sind. Das soll verhindern, dass blockierte Ladesäulen fälschlicherweise als verfügbar angezeigt werden.
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