Unter leidenschaftlichen Autoschraubern hat sich in den vergangenen Jahren ein Trend entwickelt, der in der Szene als "Restomod" bezeichnet wird. Dabei schnappen sich Bastelfans einen Oldtimer, bringen dessen klassisches Design auf Vordermann und verpassen dem Wagen einen modernen technischen Unterbau.
Konkret bedeutet das in den meisten Fällen, dass jahrzehntealte Verbrenner plötzlich elektrisch über die Straße surren. Einem ähnlichen Projekt hat sich laut der Website Insideevs.de unlängst die Schraubertruppe S-Klub LA aus Kalifornien angenommen, dabei aber ungewöhnliche und durchaus spektakuläre Wege beschritten.
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Das auf modifizierte Oldtimer spezialisierte Unternehmen hat demnach eine elektrische Version des erstmals 1954 veröffentlichten Mercedes 300 SL vorgestellt. Das allein ist bemerkenswert; noch viel spannender ist allerdings der Umstand, dass für den Umbau kein echter Mercedes 300 SL ausgeschlachtet wurde.
atsächlich handelt es sich bei dem Fahrzeug nämlich um einen Tesla Model 3 in neuem Gewand. Letzteres wurde dem Äußeren des Mercedes 300 SL lediglich nachempfunden, aber komplett neu aus Fiberglas hergestellt. Auch wenn der Flitzer nach einem alten Mercedes aussieht, ist er tatsächlich doch "nur" ein Tesla.

Im Inneren offenbart sich der Tesla

Das wird spätestens beim Blick in den Innenraum klar. Dort prangt nicht nur das originale Lenkrad des Model 3, auch der Bordcomputer samt Infotainmentsystem stammt laut Insideevs.de unverkennbar aus Elon Musks E-Auto-Schmiede. Ansonsten erinnert allerdings nicht mehr viel an die US-amerikanische Familienkutsche: Armaturenbrett, Paneele und Polster wurden mit einer quietschblauen Polsterung überzogen, und die Rückbank musste zugunsten des flachen Hecks und der Flügeltüren weichen – der 300 SL ist ein Zweisitzer.

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Künstlerische Freiheiten haben sich die Schrauber bei den sternförmigen Leichtmetallrädern genommen, die im 1995 eingeführten AMG-Design erstrahlen. Während Oldtimer-Fans froh sein dürften, dass kein echter Mercedes 300 SL bei dieser Aktion "zu Schaden gekommen" ist, bleibt die Frage offen, was Mercedes von dem Gefährt hält. Denn streng genommen verletzt S-Klub LA mit seinen selbstgebastelten Mercedes-Bauteilen samt des markanten Stern-Logos Markenrechte. Sollte der Wagen zum Verkauf stehen, wäre das durchaus kritisch.