Wie wahrscheinlich ist ein Anschlag mit Biowaffen? Man möchte es eigentlich gar nicht wissen. Sollte es aber jemals dazu kommen, haben Tesla-Besitzer das große Los gezogen: Sie brauchen sich nur ins Auto zu setzen, um saubere Luft atmen zu können. Soweit die PR zum "Bioweapon Defense Mode" im Lüftungssysten des Tesla Model X und S. Dass der Luftfilter aber nicht nur Gase, Viren, Bakterien, Pollen oder Schimmelsporen in der Fahrgastzelle einfängt, sondern auch noch mehr können soll, hat Tesla nun in einem eigenen Test dargestellt.

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Tesla Model 3 (2017): Bilder, Test und Infos
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Tesla Biowaffen-Filter
Das Tesla-Diagramm zeigt: Drinnen ist die Luft schnell sauber, draußen lässt die Verschmutzung auch nach.
Bild: Werk
Dafür wurde das Elektro-SUV unter eine riesige Plastikhaube gesteckt, in der die Luft extrem stark verschmutzt wurde. Das Ergebnis zeigt nebenstehendes Bild: Kaum ist der Filter, der laut Tesla nach dem Vorbild von ähnlichen Anlagen in Krankenhäusern oder der Raumfahrt-Industrie entwickelt wurde und "hunderte Male" effektiver sei als gewöhnliche Auto-Luftfilteranlagen, eingeschaltet, sackt die Verschmutzungskurve rapide ab. Bis die Luft im Auto wieder sauber ist, während draußen noch der Pesthauch wabert – der sich aber schließlich auch deutlich verdünnisiert.

Der Tesla verbessert auch die Qualität der Außenluft

Der Filter, so Tesla, säubere also sowohl die Luft im als auch außerhalb des Autos. Und das heißt: Wer künfig ein Model X oder Model S (aktuelles Facelift) fährt, der tut nicht nur seiner eigenen Lunge etwas Gutes, sondern er verbessert gleichzeitig auch die Atemluft für seine Mitmenschen. Sagt Tesla. Dass zumindest die Geruchsbeseitigung im Innenraum super funktioniert, zeigt Marken-Fan Björn Nyland in seinem Youtube-Video: