Tesla Roadster
Mit dem Tesla Roadster zur Uni

Generation E: Sie sind jung, sie lieben Autos, aber sie denken nicht nur mit dem Zylinderkopf. Elektroautos faszinieren Menschen wie Lennart Henning (24), der seit kurzem mit seinem Tesla Roadster zur Uni fährt.
Der Tesla Roadster Sport rollt lautlos vor die Bonner Universität. Es gibt hier keine Parkplätze, es ist nur ein Test. Studenten kommen aus dem alten Hauptgebäude. Sie sehen den blauen Sportwagen und bleiben stehen. "Ist das deiner", fragt Franziska Hein, 21 Jahre, Studentin der Geschichte. Philipp Thiesen kommt dazu, er ist 22 und studiert Gesundheitsökonomie. "Den kenn ich, das ist doch dieses Elektroauto." – "Echt"?, sagt Franziska. "Nee, wie geil!" Lennart Hennig dreht sich um und erklärt: "Wenn ich als Student hier mit einem Porsche aufgekreuzt wäre, hätten die doch gesagt: Was für ein Angeber. Aber bei dem Auto stellen sie Fragen, machen Fotos und wollen mitfahren."
Die Sparkasse finanziert, weil Hennig eine Geschäftsidee hat

Bild: Jürgen Christ
Rund 350 Kilometer mit einer Akkuladung

Bild: Jürgen Christ
Akustik aus der Dose nervt
Lennart Hennig hat in den ersten Wochen mit seinem Tesla festgestellt, dass sich sein Fahrstil verändert hat. "Ich bin am Steuer total entspannt und cruise nur dahin." Dass es kein Motorengeräusch gibt, stört ihn überhaupt nicht. "So ein Auto darf keinen Sound haben." Die von Tuner Brabus angebotene Akustik aus der Dose nerve ihn, "so etwas geht in die falsche Richtung". Und gerade die Stille des Tesla beeindruckt die Kommilitonen vor der Uni. "Krass" findet das Mathematikstudentin Sophie Küster (22). Es scheint, als würde Mann auch mit der neuen Generation Autos die Herzen junger Frauen erobern können. Angst hat Lennart Hennig nur davor, dass ihm einer in den Wagen fährt: "Mit Karosserie-Ersatzteilen dürfte es derzeit wohl noch ein wenig länger dauern."
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