Vorübergehend auf Essen verzichten für einen besseren Tesla? Das erhoffen sich zumindest einige Norweger, die für 24 Stunden (27. bis 28. August 2022) in einen Hungerstreik traten. So wollten sie Tesla-Boss Elon Musk erreichen und ihn auf die zahlreichen Probleme aufmerksam machen, die sie mit ihren Tesla-Modellen haben. 
Die Gruppe, bestehend aus 17 Mitgliedern, hat eine eigene Website unter dem Namen "teslahungerstrike" eingerichtet, auf der die Aktion kurz erklärt wird. Zudem werden dort alle Probleme aufgeführt, die die Norweger feststellen konnten – 29 sind es an der Zahl.

Ein Kofferraum voller Regenwasser und kaputte Displays

Zum Beispiel, dass sich der Kofferraum mit Regenwasser füllen soll, die Autos bei sehr kalten oder sehr warmen Temperaturen nicht starten und sich die Türen nicht öffnen lassen. Es gibt wohl auch Probleme beim Laden, die Batterielaufzeit sei zudem geringer als von Tesla angegeben, und am Display befinden sich gelbe Ränder und Ecken. Längst nicht alle Probleme lassen sich in der Werkstatt beheben – also soll Musk nun selbst ran.

Jedenfalls schreiben die Skandinavier, dass sie denken, Elon Musk würde die Probleme lösen, sobald er davon erführe. Und an zufriedenen Tesla-Besitzern in Norwegen sollte der Gründer und CEO besonderes Interesse hegen, denn weltweit gibt es in dem skandinavischen Land die meisten Tesla pro Einwohner! 
Kurz nach Bekanntwerden des Hungerstreiks twitterte Musk übrigens: "On advice of a good friend, I've been fasting periodically & feel healthier" ("Auf Anraten eines guten Freundes faste ich regelmäßig und fühle mich gesünder"). Ob er sich aber mit dem Tweet direkt auf den Streik bezog, ist nicht bekannt.