Test Jeep Cherokee 2.8 CRD
Rothaut im grünen Bereich

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Während sich der kantige Cherokee seit 1988 bei uns blendend verkaufte, floppte die 2001er-Version. Der Jeep Cherokee 2.8 CRD ist eine neue Modellgeneration mit überzeugender Technik.
Es kann nur besser werden. Warum? Weil es zuletzt Rapide bergab ging. Während sich der kantige Cherokee seit 1988 bei uns blendend verkaufte, floppte die 2001er-Version mit rundlichem Retrodesign à la Ur-Jeep. Jetzt kommt die nächste Generation. Ihr Job: verlorenes Terrain zurückzuerobern. Die Chancen stehen gut. Denn der jüngste Jeep, der den Namen des größten Indianervolks der USA trägt, räumt mit den Defiziten seines Vorgängers weitgehend auf. Der Längenzuwachs von sechs Zentimetern hört sich bescheiden an, aber das täuscht. Weil das Ersatzrad jetzt nicht mehr an der Hecktür hängt, sondern unter dem Ladeabteil liegt.
Erfreulich: der starke Diesel

Bild: Wolfgang Blaube
Starten, losfahren. Wir notieren eine straffere Fahrwerkdämpfung, eine präzisere Vorderachse, aber noch immer keine harmonische Führung. Warum mühte man sich, der Starrachse mit vier Längslenkern Manieren beizubringen anstatt gleich komfortable Trapezlenker einzupflanzen? Wegen der Geländegängigkeit? Kaum: Die 19 Zentimeter Luft unter der Vorderachse sind eh nur SUV-Niveau. Erfreulich: der starke Diesel. Er schöpft seinen Schub aus dem Parterre, herzhaft und unaufgeregt. Dazu passend: die beim Testwagen verbaute Fünfstufenautomatik (Serie: Sechsgang manuell).
Weitere Worte zum 2008er-Cherokee in Steckbriefform: solide Verarbeitung, neuer Allradantrieb, respektable Anhängelast (2,8 Tonnen), aber zu hohes Leergewicht. Das sind jedoch nur Randaspekte – verglichen mit der Feststellung, dass es unter dem Namen Jeep Cherokee endlich wieder ein überzeugendes Auto gibt.
Fazit von Wolfgang Blaube
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